Donnerstag, 24. Juni 2010 14:08 Uhr

Macht sich Menowin Fröhlich jetzt im Zirkus zum Pausenclown?

Wien. Nichts Halbes und nichts Ganzes: Deutschlands berühmtester tourender Karaoke-Star Menowin Fröhlich, zur Zeit wieder auf Mallorca, soll in Wien im Zirkus auftreten. Der 22-jährige könnte einemBericht von oe24.at zufolge einen Abend unter dem Titel ‚Menowin meets Circus‘ im Zirkus Louis Knie jr. ausrichten. Die äußerst putzige Idee komme angeblich mal wieder mal aus dem Hause des Wiener Baulöwen Richard Lugner. Der DSDS-Vize soll in die laufende Show eingebaut werden, derzeit werde hinter den Kulissen noch verhandelt.
Angeblich wolle der Sänger mit „spektakulären Highlights“ überraschen. Menowin sagte dazu: „Ich bin Zirkusfan, mich fasziniert das Leben der Reisenden. Meine Familie sind auch Reisende, deshalb freue ich mich sehr!“

Das alles soll geschickterweise auch einen karitativen Abstrich bekommen und  auch Teil einer Cross-Promotion für Verona Pooth werden. Es habe sich nämlich auch ein Kamerateam ihrer RTL II-Show ‚Engel im Einsatz‘ angemeldet. Der Grund: Denn mit Menowins Auftritt soll ein Kind glücklich gemacht werden. Na, das ist doch ehrenwert.

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Menowin schätzt unterdessen seine Fan-Comunity hoch ein und glaubt auch gut zu wissen, wie die ticken: „Die Leute lieben mich, glaube ich, dafür, dass ich einfach so bin wie ich bin. Ich verstelle mich vor der Kamera nicht oder lächel jetzt irgendwie, obwohl ich gar keinen Bock darauf habe, zu lächeln. Das ist das, was den Leuten einfach gefällt: Ich bin einfach ich, und ich würde mich für kein Geld der Welt verstellen. Ich denke, dass die Leute auch das geil finden, was ich auf der Bühne mache. Und das macht mich sehr stolz“, sagte er, der Interviews mit deutschen Medien offenbar meidet wie der Teufel das Weihwasser, dem österreichischen Videoportal ’newsequence.at‘.

Übrigens: Menowin kritisiert ja bei jeder sich bietenden Gelegenheit den teilweise rüden Umgang der hiesigen Medien mit ihm. Dabei ist das Problem hausgemacht: Die deutsche Presse würde Menowin lieben, wenn er schlichtweg auch auf die Interviewanfragen der deutschen Presse reagieren und sie nicht reihenweise ignorieren würde. Verantwortlich dafür sind vor allem die desaströsen und völlig ungeklärten Managementverhältnisse.

Man kann dem talentierten Sänger nur wünschen, dass sich das schleunigst ändert. Sobald die Sperrfrist für die Veröffentlichung eines Songs vorbei ist (Mitte August) und Menowin all seine Fanowins mit einem eigenen Werk beglückt, lassen wir uns gern eines besseren belehren. Denn dann geht es vor allem um eins: um Musik!

Foto: klatsch-tratsch.de

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