Mademoiselle Nicolette und der Stalker-Zettel hinter dem Scheibenwischer

Mademoiselle Nicolette und der Stalker-Zettel hinter dem Scheibenwischer
Mademoiselle Nicolette und der Stalker-Zettel hinter dem Scheibenwischer

© IMAGO / Future Image

13.06.2021 19:00 Uhr

Kult-Influencerin Mademoiselle Nicolette war eine Woche lang beim Influencer-Special von „Das perfekte Dinner“ zu sehen. Jetzt spricht sie erstmals über ihre traumatische Stalking-Erfahrung.

Zur krassen Stalking-Erfahrung sagte sie im VIPstagram: „Tatsächlich ist diese Stalking-Geschichte eines der Sachen, die ich so nie öffentlich erzähle, weil ich natürlich auch nicht möchte, dass davon noch mehr Leute irgendwie getriggert sind, aber es ist tatsächlich so, dass es Zeiten gab, wo das die Grenzen überschritten hat.“

Mademoiselle Nicolette wurde verfolgt bis nach Hause

Seitdem sie den Gang in die Öffentlichkeit gewagt habe, hätten die Leute irgendwann herausgefunden, wo sie wohne und sie dann sogar aufgesucht, so de Social-Media-Persönlichkeit, die im Körper eines Mannes geboren wurde, weiter. „Aber am Ende des Tages ist es dann wirklich schon geschehen, dass ich ’ne Zeit hatte in ’nem Haus, wo ich zuvor gelebt habe, dass da die Mülltonnen angezündet wurden, dass ich dort Drohungen hinter den Scheibenwischer geklemmt bekommen habe, bis hin zu den mittlerweile schon normalen Ereignissen, dass man nachts mal die Polizei rufen muss.“

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Weiter sagte Nicolette (* 23. Januar 1988, bürgerlich Nikola Fountaris) die ganz offen und ungeniert über Sexualität in den Sozialen Medien plaudert: „Es gibt einmal diejenigen, die es wahrscheinlich gar nicht böse meinen, Menschen, die mich vielleicht sogar sehr gerne haben, die mich irgendwie trunken nachts nach ’nem Clubbesuch aufsuchen und es eventuell ganz interessant finden, vor meinem Haus zu lauern und nach mir zu rufen.“

Morddrohung hinterm Scheibenwischer

Doch das Schlimmste, was sie jemals erlebt habe, sei vor drei Jahren ein Zettel, der unterm Scheibenwischer ihres Autos geklemmt war. Auf dem stand, sie solle ihren Rücken decken, wenn sie das Haus verlasse. „Bis hin zu dem Vorfall, dass ich nachts anonyme Nachrichten bekommen habe auf mein Telefon und im Anhang waren auch noch Fotos, dass Leute tatsächlich vor meinem Haus standen und das Haus fotografiert haben, oder die Partei in der ich damals wohnte, um mir klarzumachen, dass sie wissen, wo ich wohne und dass sie vor meiner Tür stehen.“

Jetzt habe sie immer einen Personenschutz dabei, „wenn ich irgendwie größere Auftritte habe, oder zum Beispiel, wenn ich auf Tour gehe.“