Montag, 11. Juni 2012 21:57 Uhr

Madonna: Weltweites Fremdschämen angesagt wegen peinlicher Nippelshow

Madonna ist bekannt für ihre durchkalkulierten PR-Mätzchen und ihre zigmal durchexerzierten und immer wieder krampfhaft bemühten Werbeaktionen in eigener Sache. Doch jetzt hat die Popdiva den Bogen wohl überspannt, sie erntete weltweit einen Sturm der Entrüstung und Kopfschütteln, nachdem sie letzten Freitag in Istanbul ihre rechte Brust entblößte.

Dieses vulgäre Verhalten mag zwar als Begründung für ihre Solidarität mit jenen türkischen Frauen sein, die Front machen gegen die Pläne ihrer Regierung, Abtreibungen und Kaiserschnitt-Geburten grundsätzlich verbieten zu lassen. Der türkische Ministerpräsident Erdogan nannte Abtreibung letzte Woche sogar „Mord“.

Doch zu entschuldigen ist die Nippel-Show damit noch lange nicht.

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Madame hätte ahnen können, dass ihre Botschaft ‚No Fear‘, die sie sich deswegen auf den Rücken kritzeln ließ, zugunsten der Nippelshow den Bach runter geht.

In Foren und Kommentaren überwiegen Fremdschäm-Kommentare wie diese, von der ‚Daily Mail‘ zitierte: „Ist Madonna nicht ein wenig zu alt, um Nippel auf der Bühne blitzen zu lassen? Mit ihren Kindern im Hintergrund?“ „Warum zeigt Madonna ihre Titten? Nein, es ist nicht sexy, eine Frau, die meine Oma sein könnte, ihre Brustwarze schwingen zu sehen.“

Und CNN-Mann Piers Morgan fragt auf Twitter besorgt: „Ist das der peinlichste, schrecklichste und verzweifeltste Augenblick der Musik-Geschichte?“

Ihren Fans sind die zotigen Auftritte der fast 54-jährigen übrigens egal. Sie laufen verzweifelt Sturm gegen die, die diese Vulgärpose  (und nichts anders ist das) einer 53-jährigen kritisieren.

Es graut einem vor dem Gedanken, was Madonna ihren Fans künftig noch zumuten will – in fünf oder gar in zehn Jahren.

Fotos: YouTube

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