20.10.2008 12:17 Uhr

Madonna bleibt in London – Date mit Miamis berüchtigstem Mafia-Paten?

Trotz ihrer schmerzhaften Trennung von Ehemann Guy Ritchie schwört Madonna, in Englands Hauptstadt bleiben zu wollen. Nach dem Ehe-Aus nach fast acht Jahren trauter Zweisamkeit rechnete jeder damit, dass die Amerikanerin wieder zurück in ihre Heimat kehren würde. Medienberichten zufolge will Madonna jedoch in London bleiben – der Kinder zuliebe. Die fürsorgliche Mutter will Lourdes (12), Rocco (8) und Adoptivsohn David Banda (3) nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen.
Ein Freund der Künstlerin erklärt dem „Daily Mirror“: „Jeder dachte, Madonna würde gehen und in New York leben – und ihre Kids mitnehmen. Aber ungeachtet ein paar unglücklicher Erinnerungen, die an London geknüpft sind, denkt sie, es wäre die beste Umgebung für die Kinder.“ Die Kleinen haben sich in England eingerichtet und wollen nicht in die Staaten, weiß der Insider, und verdeutlicht: „Sie sind glücklich in ihrer Schule, und Madonna will da nicht reinpfuschen.“
Auch die Sängerin selbst kann der Stadt nicht so einfach den Rücken kehren. Ihr Kumpel beschreibt: „London hält sie noch fest und es fällt ihr schwer, loszulassen. Obwohl sie im Moment viel Zeit außerhalb Englands verbringt, wäre es falsch zu denken, sie verließe das Land für immer.“ Eine gemeinsame Stadt hat viele Vorteile: Ritchie hat volles Besuchsrecht für die Kinder. Zwar ist er nicht Lourdes` leiblicher Vater, dennoch hat er sie immer so behandelt, als wäre er es.

x

Die Gerüchte um angebliche Liebschaften der Entertainerin werden indes immer bizarrer: Angeblich soll die Popdiva jetzt den verurteilten Mafia-Mörder und ehemaligen Nachtclub-Königin Chris Paciello (37) daten! Die beiden standen sich bereits vor zehn Jahren sehr nahe – bevor Paciello, der eigentlich Christian Ludwigsen heißt, wegen seiner Mittäterschaft bei einem Raub in New York 1999 für sieben Jahre ins Gefängnis geschickt wurde. Das FBI verhaftete ihn wegen Mordes, schweren Raubes und Betrugs. Der größte Skandal in South Beach seit der Ermordung des Modezars Gianni Versace 1997. Sechs Jahre beging er als Mitglied einer Bande des Bonnanno-Mafiaclans auf Staten Island einen Raubüberfall, bei dem die 46-jährige Judith Shemtov erschossen wurde. Sie starb in den Armen ihrer Tochter.

Medienberichten zufolge nutzte Madonna die Konzert-Pausen bei ihrer „Sticky and Sweet“-Tour, um den 37-jährigen Mafioso in Miami zu besuchen, und ihre Beziehung wieder anzuheizen. Die neue Liebe kostet sie angeblich auch gleich eine Menge: Sie soll 32.500 Euro Kaution gezahlt haben, um ihren Lover aus dem Knast zu holen. Paciello saß ein, weil er unter dem Verdacht stand, einen Mann in Beverly Hills zusammengeschlagen zu haben. Ein Insider aus dem Intimkreis der Sängerin plauderte diesbezüglich mit dem „Daily Star“: „Chris war Anfang des Jahres mal wieder in Schwierigkeiten, und Madonna holte ihn da raus. Sie standen sich die ganze Zeit nahe und sie haben immer Kontakt, egal, wo Madonna gerade ist.“ Glaubt man den Gerüchten, checkten die beiden gestern ins gleiche Hotel in Toronto, Kanada, ein, nachdem Madonna dort am vergangenen Samstag einen Auftritt absolviert hatte. Vor den Mafia-Liebeleien war die 50-Jährige angeblich mit Alex „A-Rod“ Rodriguez zusammen. Die angebliche Beziehung hat Madonna jedoch stets dementiert.

Madonna und Chris Paciello 2999: FOTO Mit diesen Stars traf sich Pacillo: FOTOS

x

Wer ist dieser Cris Paciello? Paciello machte Miami mit seinen Clubs vom Rentnerparadies zum Model-Treff. Er regierte das Nachtleben, im Arm von Madonna, Jennifer Lopez und Kate Moss. Begleitet wurde er öfter von seiner Ex-Geliebten Ingrid Casares – einer Vertrauten von Madonna. Mit Hilfe von Casares, der Tochter einer reichen Exilkubaner-Familie, eröffnete Paciello in Miami das „Liquid“. Die Eröffnungsparty war eine Sensation: Madonna kam, Calvin Klein, Kate Moss, Naomi Campbell. Halb Hollywood folgte bald. „Die Madonna-Connection machte ‚Liquid‘ berühmt“, sagt Publizist Louis Canales, der für Paciello gearbeitet hat. Und „Liquid“ machte South Beach berühmt: Aus dem „Wartezimmer Gottes“ wurde ein Jetset-Landeplatz. Paciello war der King. Gewalt war sein Leidenschaft: Er schlug einem früheren Mister Universum eine Flasche über den Kopf. Er verprügelte den Ex eines Supermodels und verdrosch einen Paparazzo. Er jonglierte mit 13 Adressen, zwei Sozialversicherungsnummern, drei Geburtsdaten und zwei Führerscheinen. 2003 wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Auf sein Konto kamen: ein Banküberfall (300.000 Dollar gestohlen). Handel mit Marihuana im Wert von einer Million Dollar. Fluchtbeihilfe für einen Killer. 13 Fälle von Körperverletzung. Bestechung. Geldwäsche für die Mafia – via „Liquid“. Kurz darauf wurde seine Strafe jedoch auf sieben Jahre reduziert. Im September 2006 wurde Paciello unbemerkt entlassen. Angeblich sind zwei Hollywood-Filme über sein Leben in Arbeit. (BangMedia, k-t)

Das könnte Euch auch interessieren