Dienstag, 21. Mai 2019 15:00 Uhr

Madonnas Live-Problem: Das sagt die Stimmtrainerin

Foto: Will Alexander/WENN.com

Die sozialen Netzwerke sind immer noch in heller Aufregung, nachdem Popstar Madonna (60) am vergangenen Samstag beim ESC in Tel Aviv die Show mit einem stimmlich sehr schwachen Auftritt crashte. Viele schiefe Töne, kurzatmige Stimme und eine fragwürdige Show, die sich für viele negativ vom restlichen ESC-Abend abhob.

Madonnas Live-Problem: Das sagt die Stimmtrainerin

Foto: Will Alexander/WENN.com

Das Entsetzen und die Enttäuschung über die Darbietung der Ikone ist noch heute ein großes Thema bei Twitter und Co. Nun meldete sich auch die britische Stimmtrainerin Georgina Hill-Brown aka „The Honest Vocal Coach“ zu Wort.

In einem Video nimmt der Stimmprofi Madonnas ESC-Auftritt minutiös auseinander und lässt kaum ein gutes Wort an ihrer Live-Version von „Like A Prayer“. „Ach herrje. Als großer Madonna-Fan ist das hier echt enttäuschend.“

„Ich würde mein Geld zurück wollen“

Schon nach den ersten Tönen ihres mittlerweile 30 Jahre alten Welthits stellt Georgina geschockt fest: „Sie war nicht mal nah an den richtigen Tönen dran .“ Autsch! Das hat gesessen. „Es klingt, als seien ziemlich viele Effekte auf dem Mikrofon – sogar eine Art Auto-Tune. Sie muss also die Töne so verhauen haben, dass selbst ihr Auto-Tune das nicht mehr korrigieren konnte.“

Der aufmerksamen Expertin fällt sofort auch eine weitere Sache auf: „So hört sich jemand an, der nicht mehr auf seine Stimme acht gibt (…) Diese Vibration in ihrer Stimme zeigt, dass sie nicht mehr regelmäßig singt.“ Da war wohl jemand ganz schön aus der Übung …

Das Fazit der Stimmtrainerin  fällt vernichtend aus: „Hätte ich dafür bezahlt, um das hier live zu sehen, würde ich mein Geld zurück wollen.“

Wir meinen: Madonna hätte ihre Fans nicht für dumm verkaufen sollen. Über 200 Millionen haben doch ihre Performance am Samstag gehört!

Was ist Autotune?

Die automatische Tonhöhenkorrektur (Auto-Tune) ist ein gängiges Verfahren zur Tonhöhen-Änderung bei einer Musikproduktion. Dabei wird die Tonhöhe (Intonation), beispielsweise von Gesang, korrigiert bzw. so angeglichen ohne dass die Obertonstruktur oder das Tempo beeinflusset werden. Das ist nicht nur nachträglich im Studio möglich, sondern auch bei Live-Performances.

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