Freitag, 16. Februar 2018 12:26 Uhr

Margot Robbie über ihre Rolle als Brutalo-Eishexe

Margot Robbie ist überzeugt, dass sie die Rolle für ‚I,Tonya‘ nicht angeboten bekommen hätte, wenn sie nicht Teil des Produktionsteams gewesen wäre. Die 27-jährige Schauspielerin stellt in dem neuen Biopic die olympische Eiskunstläuferin dar und gab nun zu, dass sie ungeduldig wurde, als es um die Rollenvergabe ging.

Margot Robbie über ihre Rolle als Brutalo-Eishexe

Foto: DCM

Im Gespräch mit der ‚MailOnline‘ bei der britischen Filmpremiere in London am vergangenen Donnerstag erklärte sie: „Ich glaube wirklich nicht, dass mir irgendjemand die Rolle gegeben hätte, wenn ich dem nicht hinterhergerannt wäre und ich war einfach nicht darauf vorbereitet, weitere zehn Jahre darauf zu warten, dass mir jemand eine Rolle wie diese anbietet.“

Das Drehbuch umzusetzen, sei aus der Sicht der Produktion schwierig gewesen, da es eine Menge Herausforderungen bereithielt und sich auch die finanzielle Unterstützung für einen so unkonventionellen Film in Grenzen hielt. „Es sind die Olympischen Spiele, es erstreckt sich über vier Jahrzehnte und es gibt eine Menge Dinge, die es teuer machen, es war ein Zeitskript.“, erklärte Robbie.

Erster großer Medienskandal

„Es war ein großes Unterfangen als neue Produzenten. Es war unglaublich und ich denke, dass ein solches Risiko sich auszahlen kann.“ ‚I, Tonya‘ dokumentiert einen der berüchtigtsten Skandale in der Sportgeschichte, da es die wahre Geschichte über Tonya Harding und ihrem Ehemann erzählt, die vor der US-amerikanischen Eiskunstlaufmeisterschaft 1994 ihrer Rivalin Nancy Kerrigan Schaden zufügen wollten. Das hinterhältige Paar beauftragte heimlich einen Schläger, um Nancys Bein zu brechen, sodass sie keine andere Wahl hatte, als sich aus den damals bevorstehenden Olympischen Winterspielen zurückzuziehen.

Margot Robbie über ihre Rolle als Brutalo-Eishexe

Foto: DCM

Aber trotz ihrer Verletzungen traten die beiden bei den hochgeschätzten Sportereignissen gegeneinander an. Nancy gewann bemerkenswert die Silbermedaille in den Spielen und, nachdem Details des Verbrechens ans Licht kamen, wurde Tonya ein lebenslängliches Sportverbot erteilt. Ihr Ehemann Jeff wurde dagegen zu zwei Jahren Haft verurteilt.

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