Montag, 4. Juni 2018 19:48 Uhr

Mariah Carey: Medikamente gegen ihre bipolare Störung

Mariah Carey kämpft mit einer „optimistischen“ Einstellung gegen ihre mentalen Probleme. Die ‚Hero‘-Interpretin verriet erst im April, dass sie an einer bipolaren II-Störung leidet. Sie nimmt nun Medikamente und ist in Therapie, um der Krankheit entgegenzuwirken, die ihre Stimmung beeinflusst, für Schlafstörungen verantwortlich ist und ihr tägliches Leben einschränkt.

Mariah Carey: Medikamente gegen ihre bipolare Störung

Foto: FayesVision/WENN.com

Trotzdem verkündet die Pop-Diva nun, dass sie die Krankheit im Griff hat und sich von der Diagnose nicht unterkriegen lässt. „Was manche Menschen nicht realisieren, ist, dass bevor das alles anfängt, wir alle nur Menschen sind. Jeder hat sein eigenes Päckchen, das er zu tragen hat und in der Vergangenheit tragen musste, generell diese Widrigkeiten, die man im Leben überwinden muss. Wir alle machen verschiedene Dinge durch und das ist Teil des Lebens. Es geht nur darum, weiterhin hoffnungsvoll und optimistisch zu bleiben“, erklärte Carey in der britischen TV-Show ‚Lorraine‘.

„Ich wollte es nicht wahrhaben“

In einem offenen Interview vor zwei Monaten gab die Musikerin zu, seit 17 Jahren an der bipolaren Persönlichkeitsstörung des Typs zwei zu leiden. Bei dieser speziellen Form der Krankheit erleidet der Patient sowohl extreme, manisch-depressive, als auch leichtere, depressive Episoden.
Quelle: instagram.com

In dem ‚People‘-Interview erklärte sie: „Ich wollte es nicht wahrhaben. Ich hatte solche Angst, alles zu verlieren, dass ich mich selbst davon überzeugte, dass der einzige Weg, damit klar zu kommen, der war, einfach nicht damit klar zu kommen. Bis vor Kurzem leugnete ich es und lebte in Isolation und mit der ständigen Angst, dass jemand mich bloßstellen könnte. Es war eine zu große Bürde und ich konnte es einfach nicht mehr. Ich habe nach einer Behandlung gesucht und sie in Anspruch genommen, ich umgab mich mit positiven Menschen und tat wieder, was ich liebe – Songs schreiben und Musik machen.“

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