Freitag, 23. Februar 2018 14:30 Uhr

Mark Wahlberg: Das hier ist ihm dann doch „unangenehm“

Mark Wahlberg findet die unterschiedliche Bezahlung der Schauspieler für den Film ‚Alles Geld der Welt‘ sehr unangenehm. Der 46-jährige Schauspieler erhielt ganze 1,2 Millionen Euro dafür, dass er Szenen für den Film mit Christopher Plummer erneut drehte, nachdem Kevin Spacey aufgrund des Missbrauchsskandals um seine Person fallen gelassen wurde.

Mark Wahlberg: Das hier ist ihm dann doch "unangenehm"

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Es kam zu einem Aufschrei in Hollywood, als bekannt wurde, dass seine Schauspielkollegin Michelle Williams für die gleiche Arbeit gerade einmal umgerechnet 65 Euro pro Drehtag erhielt. Wahlberg spendete seine gesamte Gage daraufhin an die Time’s Up-Bewegung und ist überzeugt, dass das der „richtige Schritt“ war.

Im Interview mit ‚Entertainment Tonight‘ erklärt der Hollywood-Star: „Das war eine einfache Entscheidung. Es war einfach der richtige Schritt! Und Michelle ist eine fantastische Schauspielerin. Es liegt nicht an mir, wer wie viel bezahlt bekommt. Dein Wert hängt davon ab, was der Markt sagt und in dieser speziellen Situation war es sehr unangenehm.“

„Heute geht es nicht um mich“

Neben Wahlberg spendete auch die Agentur William Morris Endeavor (WME), bei der der Schauspieler und auch Williams unter Vertrag stehen, eine beachtliche Summe an die Initiative. Für Williams war das eine besondere Geste, wie sie in einem Statement verkünden ließ: „Heute geht es nicht um mich. All die restlichen Schauspielerinnen haben an meiner Seite gestanden, meine Aktivistenfreunde haben mir beigebracht, meine Stimme zu nutzen und die mächtigsten Männer im Geschäft haben zugehört und gehandelt. Wenn wir uns eine wirklich gleiche Welt ausmalen, dann brauchen wir dazu gleichen Aufwand und gleiche Opferungen.“

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