Samstag, 21. Januar 2012 22:50 Uhr

Martin Gedeck in „Die Wand“: Abgeschnitten von der Zivilisation

Berlin. Mit ‚Die Wand‘ verfilmte der österreichische Drehbuchautor und Regisseur Julian Roman Pölsler das gleichnamige literarische Meisterstück von Marlen Haushofer (1920-1970). Ihre Erzählung von einer Frau, die sich eines Tages allein in einer Hütte in den Bergen findet und von einer undurchdringlichen unsichtbaren Wand umschlossen ist, zählt in einem repräsentativen Allzeit-Ranking der Weltliteratur zu den fünfzig beliebtesten Büchern in Deutschland.

Das Buch wurde in 17 Sprachen übersetzt und hat in über 80 Ländern begeisterte LeserInnen gefunden.

Für die Hauptrolle konnte die vielfach ausgezeichnete deutsche Schauspielerin Martina Gedeck („Bella Martha“, „Das Leben der Anderen“, „Der Baader Meinhof Komplex“) gewonnen werden. In weiteren Rollen stehen Karl-Heinz Hackl, Ulrike Beimpold, Hans-Michael Rehberg und Julia Gschnitzer vor der Kamera.

Die Dreharbeiten begannen im Juni 2010 im Raum Gosau am Dachstein/Salzkammergut (Oberösterreich). Gedreht wurde zu verschiedenen Jahreszeiten bis Frühjahr 2011.

Der Film soll in diesem Jahr in die Kinos kommen.

Und darum geht’s: Eine Frau (Martina Gedeck) fährt mit Freunden übers Wochenende in deren Jagdhaus in die Berge. Abends gehen die Gastgeber ins Tal und tauchen am nächsten Morgen nicht mehr auf. Als die Frau nach ihnen sucht, entdeckt sie eine unsichtbare, undurchdringliche Wand, hinter der es offenbar kein Leben mehr gibt. Abgeschottet von der Welt ist sie plötzlich auf sich allein gestellt und muss sie sich den Herausforderungen eines neuen Lebens stellen…

Fotos: Studiocanal

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