Martin Sheen: „Es ist ein Wunder, dass Charlie gesund ist“

Schauspieler Charlie Sheen trat beruflich in die Fußstapfen seinen Vaters Martin. (hub/spot)
Schauspieler Charlie Sheen trat beruflich in die Fußstapfen seinen Vaters Martin. (hub/spot)

imago/PicturePerfect

18.06.2021 12:22 Uhr

Martin Sheen hält es für ein "Wunder", dass sein Sohn Charlie gesund geworden ist: Er sei "außergewöhnlich", so der Schauspieler, der sein Kind "immer bewundert“ habe.

Er galt einst als größte Skandalnudel Hollywoods, dennoch ist Martin Sheen (80) stolz auf seinen Sohn Charlie (55). Der 55-Jährige hatte in der Vergangenheit mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Martin Sheen erklärte nun in einem „People“-Interview: „Ich bewundere ihn.“ Er habe Charlie „immer, immer geliebt“ und der Schauspieler fügte hinzu: „Seine Genesung und sein Leben sind ein Wunder und er ist ein außergewöhnlicher Mann.“

„Wir haben, wie jeder weiß, einige sehr schwierige Zeiten durchgemacht, als er da draußen war“, so der 80-Jährige: „Er ist zurückgekommen – Gott sei Dank – und er ist gesund und arbeitet gerade an einem Buch.“ Dabei handele es sich um eine Autobiografie. Neben der Arbeit daran konzentriere sich sein Sohn auf seine Familie, seine Kinder und Enkelkinder, erklärte Martin Sheen weiter. Charlie Sheen war dreimal verheiratet und hat fünf Kinder.

Alkohol, Drogen und Zigaretten gehören der Vergangenheit an

2016 hatte Charlie Sheen in einer TV-Show darüber gesprochen, wie er von Alkohol und Drogen über Jahre losgekommen war, bis er nach Erhalt seiner HIV-Diagnose einen Rückfall erlitt. Inzwischen geht es dem ehemaligen „Two and a Half Men“-Star offenbar wieder gut. Er gab 2018 bekannt, dass er seit einem Jahr clean und trocken sei, ein Jahr darauf erklärte er, dass er stolz darauf sei, „endlich konsequent und zuverlässig“ zu sein. Auch das Rauchen hat Charlie Sheen aufgegeben, wie er 2020 in den sozialen Medien mitteilte.

Charlie Sheen hatte im November 2015 in einem TV-Interview publik gemacht, dass er HIV-positiv sei. Ungefähr vier Jahre zuvor habe er davon erfahren, sagte er damals.