Dienstag, 11. Februar 2014 17:20 Uhr

Martina Hill: „Ich glaube, alle Menschen haben einen an der Klatsche“

Sport ist Martina Hills Sache nicht. Das Häusliche dafür umso mehr.

„Ich bin so ein Schluffi. Ich habe seit drei Jahren einen Vertrag im Fitnessstudio, aber gehe immer nur hin, um mich in die Sauna zu legen“, sagt Martina Hill im Interview mit dem Frauenmagazin ‚Emotion‘ (ab morgen im Handel.)

Martina Hill: "Ich gehe nur ins Fitnessstudio wegen der Sauna"

„Ich bin Sternzeichen Krebs, die haben ja von Haus aus eine Dekorier-Macke. Ich habe es gern gemütlich“, so die Komikerin. „Meine Wohnung dekoriere ich zum Beispiel schon im September für Weihnachten. Da bin ich gnadenlos. Je bunter, desto besser.“ Da wundert es nicht, dass der Zukunftstraum der 39-Jährigen nach Landlust klingt: Wo sie sich in 10 Jahren sehe? „In einem kleinen, gemütlichen Holzhaus, umgeben von einem bunten, wildbewachsenen Garten“, erzählt die Wahl-Kölnerin.

Ein ganz so friedliches Bild bieten ihre Promi-Parodien für die Sketch-Reihe „Knallerfrauen“ oder die „Heute Show“ nicht. Hier nimmt Martina Hill kein Blatt vor den Mund. Verletzen möchte sie damit aber niemanden. „Eigentlich bin ich Miss Harmoniesucht“, gesteht die gebürtige Berlinerin. Dennoch liebt sie klare Worte: „Ich glaube, dass alle Menschen irgendwie einen an der Klatsche haben. Öfter mal brüllend durch den Park zu rennen, würde dem ein oder anderen nicht schaden“, rät die Grimme-Preisträgerin.

Der Erfolg auf der TV-Bühne war der Tochter einer Krankenschwester und eines Lokführers nicht in die Wiege gelegt. Und auch nach dem Abi führte ihr Weg nicht schnurstracks die Comedy-Karriereleiter hoch. Bis zu ihrem TV-Debüt in 2003 arbeitet Hill mehrere Jahre im Service. „Die Umwege von damals haben sich oft wie Irrwege angefühlt. Aber ich bin beim Kellnern überhaupt erst auf die Idee gebracht worden, was in die Richtung Schauspiel zu machen“, erzählt die erfolgreiche TV-Frau, die bereits vier Mal mit dem deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde.

Auch auf ihrer Erfolgswelle versucht die „Knallerfrau“ immer wieder private Freiräume zu schaffen. „Es fällt mir nicht leicht, zu sagen ‚Ich bin jetzt mal drei Wochen weg und nicht erreichbar‘. Aber es ist einfach wichtig, um den Akku aufzuladen. ‚Weg‘ kann übrigens auch zu Hause sein, Ich reise eh nicht so gern“, so die Schauspielerin. Das liege an ihrer Flugangst. „Ich wüsste kaum ein Ziel, für das ich diesen Stress auf mich nehmen würde. Auf meiner Couch ist es auch sehr gemütlich. Wie gesagt, ich bin ein ziemlich häuslicher Mensch. Krebs halt“, sagt Martina Hill im Emotion-Gespräch.

Foto: WENN.com

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