Montag, 18. November 2019 16:13 Uhr

Matt Damon: „Ich wollte wegen meiner Familie ein Jahr lang pausieren“

Foto: imago images / Starface

Schauspieler Matt Damon (49) hatte eine Auszeit wirklich nötig, denn die letzten Jahre waren hart für den Hollywoodstar. Nach seiner Pause ist er jetzt im Rennfahrerdrama ‚Le Mans 66 – Gegen jede Chance‚ (engl.: Ford v. Ferrari) im Kino zu sehen, der seit dem 14. November auch hierzulande auf den Leinwänden gezeigt wird.

Warum er sich so lange aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, verriet der Oscar-Preisträger nun in einem Interview mit der bayrischen Lokalzeitung „Augsburger Allgemeine“, der ‚Good Will Hunting‘-Star berichtet von einer Lebenskrise.

Matt Damon: „Ich wollte wegen meiner Familie ein Jahr lang pausieren"

20th Century Fox

weitere Auszeit nach Tod des Vaters

„Ich wollte wegen meiner Familie ein Jahr lang pausieren, weil ich zuvor fünf Filme hintereinander gedreht hatte“, erzählte der US-Amerikaner in dem Interview. Doch dann kam alles anders: „Aber 2017 lag mein Vater im Sterben, und deshalb gingen wir in meine Heimatstadt Boston zurück, damit ich bei meinem Vater im Krankenhaus sein konnte. Es war ein schreckliches, sehr hartes Jahr“, so der 49-jährige.

Für ihn und seine Familie war das natürlich keine wirkliche Pause, deshalb habe er nochmals ein Jahr Auszeit dran gehängt. „Das war wirklich nötig“, bekräftigte der dreifache Vater nun seinen Entschluss. Dem ‚Der Soldat James Ryan‘-Darsteller zufolge habe sich Hollywood in den vergangenen Jahren sehr verändert. „Es werden ganz andere Filme produziert – die Art von Dramen, die mein Brot und Butter-Geschäft waren, wandern ins Fernsehen oder werden gar nicht mehr gemacht. Es war fast unglaublich, dass wir noch das Geld für einen Film wie ‚Le Mans 66‘ bekommen haben.“, so der ‚Interstellar‘-Schauspieler.

Zukunftsängste

In dem nostalgischen Rennfahrer-Drama ist der Drehbuchautor derzeit an der Seite von Christian Bale (45) in den Kinos zu sehen. „Es wird schon noch Arbeit für mich geben. Aber wenn ich jetzt ins Geschäft einsteigen würde, hätte ich schon Angst. Denn es gibt keine Sicherheit mehr. Ich sehe das zum Beispiel bei meiner ältesten Tochter, die jetzt 21 ist. Die hat ein wunderbares Auge als Fotografin, aber kann ich ihr guten Gewissens empfehlen, dass sie so eine Karriere anstreben soll? Wer weiß, wie sich die Technologie weiter entwickeln wird?“, so der ‚Der Marsianer – Rettet Mark Watney‘-Darsteller über die Zukunft der Branche. [dpa/KT]

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