25.08.2020 12:51 Uhr

Matthias Schweighöfer: „Ich musste Mitarbeitern kündigen“

Matthias Schweighöfer ist als Schauspieler, Produzent und Musiker ein Tausendsassa, für ihn ging es seit Jahren nur aufwärts. Dann kam Corona. "Als Produzent habe ich die Verantwortung sehr stark gespürt."

imago images / Future Image

„Ich musste Mitarbeitern kündigen, Teams auflösen. Diese Entscheidungen zu fällen war krass und schmerzhaft für mich. Die Firma verkleinern, ein paar Schritte zurückgehen …“, sagt Matthias Schweighöfer im „Emotion“-Magazin.

 „Es tut mir so leid für meine Tochter“

„Corona war gruselig für unsere Unterhaltungsbranche. Ich bin nicht gut in handwerklichen Tätigkeiten oder so etwas, ich kann nur Unterhaltung und die Branche war über Wochen tot. Aber ich bin vor Covid-19 auch extrem hochtourig durch mein Leben gerast, ich habe nur noch gehetzt und nach vorne geschaut.“

Der 39-Jährige hat jedoch nicht nur Verantwortung für seine Unternehmen zu tragen, sondern musste in der Corona-Krise auch beim Homeschooling der Kinder ran. „Ich hasse nach wie vor Mathe! Es tut mir so leid für meine Tochter. Es ist einfach auch doof, als Vater dazustehen, deine Tochter weint und du kannst ihr nicht helfen.“

Matthias Schweighöfer hat sich Hilfe geholt

Und weiter: „Ich habe versucht, mich davon nicht stressen zu lassen und habe mir Hilfe geholt. Oder wir haben den Hefter einfach in die Ecke geworfen und es am nächsten Tag noch mal neu versucht“, erzählt der zweifache Vater.

Schule steht bei Schweighöfer auch ohne Corona nicht allzu hoch im Kurs: „Ich mag Verantwortung, aber Elternabende sind wirklich speziell und ich gehe einfach nicht gern in die Schule. Die Mutter meiner Kinder nimmt die Elternabende wahr.“

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Die Sache mit den Stühlen

Der gebürtige Anklamer liebt den kreativen Austausch am Filmset. Damit er selber flexibel bleibt, nutzt er auch bei langen Drehs einen Trick: „Wenn ich fünfmal die Woche dieselbe Strecke mit dem Auto fahre, nehme ich definitiv am nächsten Tag einen neuen Weg, nur um zu sehen, wohin er mich führt.“

Er brauche Abwechslung, um neugierig zu bleiben. „Ich stelle auch zu Hause meine Stühle regelmäßig um und wechsle die Wandfarbe. Es geht darum, mich selbst immer wieder wachzurütteln“, so Schweighöfer.

Schweighöfer verrät seinen Liebestrick

Auch in seinem Liebesleben musste der sympathische Blondschopf neues lernen: Der 39-Jährige ist seit rund zwei Jahren mit Ruby O. Fee (24) zusammen. Noch immer ist er so verliebt wie am ersten Tag – und das hat einen simplen wie entscheidenden Grund:

„Ich musste lernen, in der Liebe zu vertrauen, und das habe ich erst mit meiner jetzigen Partnerin Ruby geschafft“, gibt er in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bunte“ Einblicke in sein Liebes- und Seelenleben.

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