Megan Fox über die Schwierigkeiten als Mutter in Hollywood

Megan Fox über die Schwierigkeiten als Mutter in Hollywood
Megan Fox über die Schwierigkeiten als Mutter in Hollywood

IMAGO / Penta Press

09.05.2021 20:15 Uhr

Megan Fox kritisiert mit wie wenig Rücksicht und Unverständnis auch heute noch in Hollywood mit Müttern umgesprungen wird.

Frauen und Mütter werden im Berufsleben immer wieder benachteiligt und diskriminiert. Das gilt für normale Jobs als auch für die Filmindustrie in Hollywood. Superstar Megan Fox (34) erzählte, welche Hindernisse sie überkommen musste.

Die dreifache Mutter war diese Woche zu Gast in Kelly Clarksons Talkshow und sie sprach mit der Sängerin über den Druck, als Mutter in Hollywood zu arbeiten.

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Kein Raum für Mütter

Die „Transformers“-Heldin erklärte:

„Hollywood ist nicht an Frauen angepasst und daran, dass wir tatsächlich ein Leben haben und Mütter sind. Als Schauspielerin ist es sehr schwer, weil man nicht mehr vor der Kamera stehen kann, sobald man ein bestimmtes Stadium der Schwangerschaft überschritten hat. Sobald man das Baby hat, heißt es: ‚Okay, dann musst du alle zwei Stunden zum Stillen weggehen, und das kostet uns Geld und Versicherung.'“

Druck zum perfekten After-Baby-Body

Eine Frau nimmt in der Schwangerschaft durchschnitt um die 15 Kilo zu. In Hollywood – und leider auch in der normalen Welt – sollen dieses Gewicht sofort wieder verschwinden.

Gerade im Unterhaltungsbusiness berichtete Megan Fox von einem extrem Druck nach dem Wochenbett wieder in Topform zu kommen Sie kritisierte:

„Das macht den Kopf fertig. Denn während du dein Baby bekommst, denkst du daran,  dass in den acht Wochen 15 Kilo abgenommen haben sollst. Allein der Gedanke ist stressig. vor allem in einer Zeit, in der du eigentlich eine Verbindung zu deinem Kind aufbauen willst, dich selbst pflegen und dein Baby ernähren musst.“

Mutter-Blaming

Doch anstatt die Position der Mütter zu stärken, wurde die alleinige Verantwortung bisher auf die Mütter abgeladen. Megan Fox sprach von einem enormen Druck in Hollywood, so schnell als möglich, wieder zu arbeiten. Sonst bekomme man das Label der abgeschriebenen Mutter ausgedrückt.

„Es fallen diese Sätze in dieser Branche, wie ‚Gibst du auf? Bist du jetzt nur noch eine Mutter?‘ Dadurch entsteht dieser seltsame Druck, der dann auch Schuldgefühle erzeugt. Man geht zu früh zur Arbeit, um diese Leute zu befriedigen“, sagte sie.

Hollywood braucht mehr Frauen

Megan Fox freut sich deswegen umso mehr über aufstrebende Frauen in Hollywood. Nur mehr Frauen in Entscheidungspositionen können einen Wandel herbeiführen. Die Schauspielerin meinte:

„Es ist schon so lange ein Patriarchat. Die Macht liegt in den Händen von Leuten, die es nicht verstehen  können und wollen. Von daher wundert es einen nicht, warum die Dinge so sind wie sie sind.“