05.12.2019 20:09 Uhr

Melania Trump schäumt und dabei geht es um ihren Sohn Barron

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Nachdem bei einer der letzten Amtsenthebungs-Anhörungen gegen den US-Präsidenten eine Juristin den Namen von Melania Trump’s Sohn Barron in den Mund nahm, sah die Präsidenten-Gattin rot. Denn ein Wortspiel ging nach hinten los.

Normalerweise erlebt man Melania Trump (49) stillschweigend an der Seite ihres Ehegatten und US-Präsidenten Donald Trump. Sie hält sich aus Regierungsangelegenheiten gern raus. Zuletzt präsentierte sie die Weihnachtsdekoration im Weißen Haus. Sonst hört man nichts von ihr. Das alles änderte sich nun, als sie auf Twitter gegen eine Professorin wetterte, die den Namen von Melanias Sohn nannte.

Melania Trump: Drama um Sohn

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„Sie sollten sich schämen“

Barron Trump (13) ist das einzige Kind der First Lady und das fünfte und jüngste des US-Präsidenten Donald Trump (73). Und weil der Name Barron so ähnlich klingt wie der Adelstitel „Baron“, erlaubte sich die Jura-Professorin Pamela Karlan bei ihrer Anhörung im Amtsenthebungsverfahren einen kleinen Wortwitz. Eigentlich wollte sie nur den Unterschied zwischen einem Präsidenten und einem König herausstellen.

„Während der Präsident seinen Sohn Barron nennen kann, kann er ihn nicht zum Baron ernennen“, sagte sie. Damit machte sie Trumps 13-jährigen Sohn zum Teil ihrer politischen Argumentation: „In der Verfassung steht, dass keine Adelstitel vergeben werden dürfen. Während der Präsident seinen Sohn Barron nennen kann, kann er ihn nicht zum Baron ernennen“. Nach dieser Aussage war im Saal vereinzeltes Gelächter zu hören. Einer gefiel das aber gar nicht!

Während die Verfassungsrechtlerin sich noch im Laufe der Sitzung für die Nennung des Sohnes entschuldigte, war es für eine gewisse Dame schon zu spät. Ein Tweet lässt vermuten, dass Mrs. Trump sehr erbost war über die Nennung. Sie schreibt: „Ein minderjähriges Kind verdient Privatsphäre und sollte von der Politik in Ruhe gelassen werden. Pamela Karlan, Sie sollten sich schämen für ihren sehr wütenden, offensichtlich parteiischen Auftritt in dem sie ein Kind darin erwähnen.“

Bei ihrem Sohn, der mit erst 13 Jahren schon 1,90m groß ist, zieht sie eindeutig die Grenze. Um die Würde und Privatsphäre ihres Sohnes zu wahren, würde Melania alles tun. Karlan hat sich inzwischen mehrfach für den unglücklichen Vergleich entschuldigt.

Die von den Demokraten eingeladenen Rechtsprofessoren argumentierten ob Trumps Vergehen (u.a. in der Ukraine-Affäre) so schwerwiegend sind, dass ihrer Ansicht nach ein Amtsenthebungsverfahren gerechtfertigt sei.