12.06.2020 20:38 Uhr

Melania Trump soll ihren Ehevertrag nachverhandelt haben

Zwischen der erfolgreichen Wahl Donald Trumps zum US-Präsident Ende 2016 und dem Umzug der First Lady Melania Trump nach Washington verging ein halbes Jahr. Mary Jordan von der "Washington Post" veröffentlicht ein Buch, das erklären soll, warum das so war.

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Anfang 2017 haben sich viele Beobachter gefragt, warum sich Melania Trump (50) so viel Zeit damit lässt, ins Weiße Haus zu ziehen und stattdessen weiter in New York blieb. Ganze sechs Monate dauerte es, bis sie Donald Trump (74) nach dessen Wahl folgte. Nun veröffentlicht Mary Jordan (59), Reporterin der Washington Post, eine Biografie über die First Lady, die nahelegt, Melania Trump habe die Zeit genutzt, um ihren Ehevertrag nachzuverhandeln. Ihre Sprecherin, Stephanie Grisham (43), wies die Darstellung in einem Statement als „erfunden“ zurück.

Hat sie ihren Mann unter Druck gesetzt?

Offiziell begründete Melania Trump ihren verspäteten Umzug nach Washington damit, dass das Schuljahr ihres Sohnes Barron (14) noch laufe und sie es nicht unterbrechen wolle. Die amerikanischen Nachrichten beschäftigten damals sich mit den zusätzlichen Kosten der Steuerzahler, die der Schutz der First Lady außerhalb Washingtons verursache, dem Ehepaar Trump wurde außerdem ein unterkühltes Verhältnis nachgesagt.

Die Autorin des Buches „The Art of Her Deal: The Untold Story of Melania Trump“ hat laut eigenen Angaben über 100 Personen auf der ganzen Welt interviewt, von Schulfreunden der First Lady in Slowenien bis hin zu New Jerseys Gouverneur Chris Christie (57). Dabei zeichnet sie auf fast 300 Seiten das Leben von Melania Trump nach und kommt zu dem Schluss, sie sei ihrem Mann „ähnlicher als es vielleicht scheint“, wie die „Washington Post“ in einem Vorabbericht aus dem Buch zitiert.

Fakten oder Fake?

Ihren verlängerten Aufenthalt in New York Anfang 2017 habe Melania Trump demnach dazu genutzt, ihren ursprünglichen Ehevertrag nachzuverhandeln. Dieser sei finanziell nicht besonders großzügig gewesen, vor allem sei es ihr darum gegangen, den Status ihres Sohnes Barron aufzubessern: Er sollte gleichgestellt sein mit Donald Trumps Kindern Donald Jr. (43), Ivanka (38) und Eric (36). Jordan behauptet in ihrem Buch unter Berufung auf Insider, Mitte 2018 habe Melania Trump die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

Indes verweist die Sprecherin von Melania Trump, Stephanie Grisham, die Darstellung von Jordan ins Reich der Unwahrheiten. In einem Statement heißt es: „Ein weiteres Buch über Frau Trump mit Falschinformationen. Dieses Buch gehört ins Genre der Fiktion.“

(elm/spot)