Mittwoch, 25. März 2020 18:52 Uhr

Menowin: „Mein Platz ist jetzt nicht im TV, sondern bei meiner Familie“

Sat.1

Menowin Fröhlich hatte sich nach der Live-Show am vergangenen Montagabend schlussendlich dazu entschieden, das ‚Big Brother‘-Haus zu verlassen.

So ging er also dahin, der einstige DSDS-Teilnehmer und fuhr noch in der Nacht direkt nach Hessen zu seinen Liebsten. Im Interview mit der ‚Bild‘-Zeitung sprach er nun über die Gründe seines Ausstiegs und seien Gefühlslage.

Videobotschaft beunruhigte ihn

Für seinen Auszug nannte er mehrer Gründe, im Endeffekt war aber einer der ausschlaggebende. „Ich bin ein verantwortungsvoller Mann. Ich habe fünf Kinder und in diesen Zeiten möchte jeder Familienvater bei seiner Familie sein“, so Menowin weiter.

Vor rund einer Woche hatten die Bewohner um die Zustände in Deutschland und der Welt erfahren. Sie reagierten geschockt, brachen in Tränen aus und wurden von ihren Gefühlen übermannt. Der Sänger erfuhr, wie die anderen ‚Big Brother‘-Insassen, durch eine Videobotschaft seiner Familie von der Corona-Krise.

„Das allein war schon heftig doch meine Frau und die Kinder haben mir gut zugeredet und versichert, dass es ihnen gut geht. Das hat mich damals beruhigt. Doch das neue Video ist beunruhigender“, erklärt der Familienvater. Immerhin seien immer mehr Menschen und sogar die Kanzlerin Angela Merkel mittlerweile in häuslicher Quarantäne.

Menowin: „Mein Platz ist jetzt nicht im TV, sondern bei meiner Familie"

Sat.1

Geld ist nicht alles

Sollte es seiner Familie schlecht gehen, so wollte er vermeiden, dass er genau dies erst mit Verzögerung davon erfahre. Das sei Zeit, die ihm dann mit seiner Familie fehle, so der 32-jährige weiter. Bitterer Beigeschmack seiner Entscheidung ist allerdings, dass er damit auch auf Geld und eine eventuelle Siegprämie verzichtete.

Dem ehemaligen ‚Das Sommerhaus der Stars‘-Teilnehmer ist das aber egal. „Die Konsequenzen sind mir in dem Zusammenhang egal. Erst recht, wenn sie finanzieller Natur sind“, erklärte der Cousin von Rapper Sido dazu. In dieser schweren Zeit sei sein Platz nicht im TV, sondern bei seiner Familie. Außerdem habe er schon einige Formate mitgemacht und wisse, dass „das alles nicht bleibt“.

Zwar hatte seine Frau Senay ihm trotz allem geraten, weiter im Container zu bleiben, doch Menowin entschied sich trotzdem für den Auszug. Er beschrieb seine Ehefrau als sehr aufopferungsvolle Person, die gesehen hat, dass es ihm in der Umgebung gut ging und ihm zuliebe auf seine Anwesenheit zuhause verzichtet hätte. Im TV habe man aber nur die positiven Momente gesehen, wie er Spaß hatte, sogar Sport machte und abnahm.

Man habe aber nicht gesehen, dass er mit den Sorgen um seine Familie aufwachte und einschlief. „Ich habe immer nur an meine Leute gedacht und das hat mich aufgefressen“, so Menowin. Senay sei froh gewesen, als ihr Mann sie nach der Show direkt anrief. „Wir sind glücklich, dass wir jetzt wieder zusammen sind“, so der Popmusiker.

Quelle: instagram.com

Alles für die Familie

Statt die Möglichkeit in Anspruch zu nehmen eine Nacht bei Freunden, Verwandten oder in einem Hotel zu verbringen, fuhr der Hesse noch in der Nacht nach Hause. Er sei zwar erst um 2 Uhr dort angekommen, doch seiner Frau dort in die Arme zu fallen und noch die restliche Nacht mit ihr Gedanken auszutauschen, sei für ihn „Balsam für die Seele“ gewesen.

‚Big Brother‘ läuft montags bis freitags 19 Uhr bei Sat.1, montags findet ab 20:15 Uhr außerdem eine Live-Show statt, bei der dann auch die große Entscheidung über den Auszug einzelner Bewohner getroffen wird.

Das könnte Euch auch interessieren