Montag, 8. Februar 2010 17:09 Uhr

Michael Jackson: Conrad Murray vor Gericht mit entlarvenden Videos?

Heute ist ein schwarzer Tag für Michael Jacksons Hausarzt. Gegen Dr. Conrad Murray werde Anklage erhoben und der Arzt wolle auf „nicht schuldig“ plädieren. Vermutlich gegen 13.30 Uhr Ortszeit werde der 54-Jährige in das Gerichtsgebäude in Los Angeles gebracht. Murray verzichte darauf, sich freiwillig zu stellen, berichtet ‚tmz.com‘. Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung soll innerhalb von 20-30 Minuten verlesen werden. Es wird erwartet, dass Murray gegen die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 250.000 Dollar in Freiheit bleibe.

Zum Schutz des Kardiologen vor wütenden Fans werde man Murray entsprechend abschirmen. TMZ berichtet: „Ein Insider der Vollzugsbehörden sagte uns, dass 20 L.A. County Hilfssheriffs am Gerichtsgebäude sein werden, von denen einige kenntlich sein werden und einige nicht. Uns wurde berichtet, dass das Department des Sheriffs den Sicherheitsplan schon vor einer Weile gefasst hat, zum Teil weil sie sich Gedanken um ‚Publikumskontrolle‘ und um Sicherheitsmaßnahmen rundum Murray machen.“

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Der Arzt wolle bei seiner Verteidigungsstrategie offenbar auch auf Videos setzen, die Michael Jackson  „weggetreten“ zeigen und beweisen sollen, dass der King Of Pop abhängig von Medikamenten war. Darunter sollen auch Aufnahmen von Proben seiner ‚This Is It‘ Konzerte im Staples Center von Los Angeles sein, auf denen Jackson „schwach und gebrechlich“ zu sehen sei, berichtet die ‚News The World‘. Auch Videomaterial von 2004 wolle man heranziehen, auf dem Jackson betrunken für eine Rolle auf seiner Neverland Ranch probe.

„Sie werden versuchen, Michael in einem schlechten gesundheitlichen Verfassung darzustellen. Aus diesen Gründen wird Murray auf nicht schuldig plädieren und seine Unschuld festgestellt werden“, sagte ein Insider dazu.

Zudem werde Murrays Verteidigung auch Prinz Michael II (12) und Paris (11) die Kinder von Jackson aussagen lassen. Diese sollen bezeugen, dass der Arzt oft von ihrem Vater als “Heiler” gelobt worden sei.

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