Donnerstag, 26. August 2010 09:50 Uhr

Michael Jackson: Das sind die neuesten Vorwürfe von Joe Jackson

Los Angeles. Nach Angaben des Vaters veranlasste Michael Jacksons persönlicher Arzt Dr. Conrad Murray eine Drogen-Intervention eine Woche vor dem Tod des Sängers (‚Beat It‘). Joe Jackson hat neue Unterlagen eingereicht und behauptet, dass Murray kurz vor dem Tod des Hollywoodstars eine Intervention vornahm.

Gemäß den Gerichtsunterlagen, kamen den Arzt sowie die Vertreter von ‚AEG‘ am 18.6.2009 zu Jacksons Haus in Los Angeles: „Die Anklage behauptet, dass während des Treffens AEG von dem Star verlangte, nicht mehr den Arzt Dr. Arnold Klein aufzusuchen und auch die von ihm verschriebenen Medikamente nicht mehr einzunehmen. Sie wollten, dass Michael nur noch die Medikamente von Dr. Murray einnahm“ berichtet die Internetseite ‚TMZ‘.
Das Treffen sollte sicher stellen, dass der Sänger nur die von Dr. Murray verschriebene Medizin einnahm, damit er wieder besser schlafen könne.
Den Papieren zu Folge schien Michael Jackson in den Tagen vor seinem Tod „wie auf Drogen und verwirrt“ und wurde zunehmend schwächer.
Der ‚King of Pop‘ starb im vergangenen Jahr an einer akuten Propofol-Vergiftung durch eine intravenöse Injektion und Dr. Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, aber er besteht darauf, unschuldig zu sein. Propofol wird normalerweise dafür verwendet, um Unfallpatienten im Krankenhaus zu betäuben. Berichten zu Folge nahm Michael Jackson das Mittel gegen seine Schlafprobleme.
Sein Vater Joe Jackson reichte bereits am 25. Juni dieses Jahres in Los Angeles eine Anklage vor Gericht ein, am ersten Todestag des Pop-Stars. Er beschuldigte Murray der Fahrlässigkeit, des Zurückhaltens von Informationen über das Medikament Propofol sowie unzulänglicher Betreuung. Der Arzt wird für einen Schaden von mindestens 58 Millionen Euro verklagt.
Ein Gericht wird im Januar entscheiden, ob es genug Beweise gegen Dr. Conrad Murray für ein Gerichtsverfahren zum Tode von Michael Jackson gibt. (Covermedia)

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