Donnerstag, 24. Juni 2010 11:29 Uhr

Michael Jackson: Der älteste Sohn will nicht über Tod des Vaters sprechen

Los Angeles.  Der älteste Sohn von Megastar Michael Jackson (?50) will laut Michaels Schwester La Toya nicht über den Tod seines Vaters reden.
Die Pop-Ikone (‚Thriller‘) starb am 25. Juni 2009 an einer akuten Propofol-Vergiftung in seinem Haus in Los Angeles.
Morgen jährt sich der Tod des Musik-Wunders zum ersten Mal, Zeit für die redselige Schwester Michaels, La Toya, zu erzählen, wie seine Kinder Prince Michael (13), Paris (12) und Prince Michael II (8), auch genannt ‚Blanket‘, mit ihrem Verlust umgehen.
Im Gespräch mit der Presse beschrieb die Musikerin: „Nach Michaels Tod wollte Prince überhaupt nicht darüber sprechen. Wir machten uns Sorgen um ihn. Und Blanket war ein sehr trauriger, schüchterner, kleiner Junge. Er weinte die ganze Zeit und es war so schmerzhaft für ihn. Aber Paris ging es gut. Sie denkt viel an Michael und redet die ganze Zeit über ihren Vater. Sie gehen alle zur Therapie und ich hoffe gerade für Prince, dass er sich öffnet.“

Die Kinder leben nun seit einem Jahr bei ihrer Großmutter Katherine Jackson in Kalifornien, USA. La Toya beschwor, sie blühten auf und es gehe ihnen von Tag zu Tag besser.
Doch nicht nur La Toya meldet sich pünktlich zum ersten Todestag Michael Jacksons zu Wort: Auch die Köchin, die zum Zeitpunkt des Todes des Stars bei seinen Kindern war, Kai Chase, sprach mit der Presse.
Der britischen ‚Sun‘ erzählte die Dienstkraft von ihren Gefühlen am 25. Juni 2009: „Es war, als wäre ein Hammer in die Sonne geschmettert worden und alles wurde schwarz.“
Die Köchin hielt Jackson immer für einen guten Vater, der sich um seine Kinder sorgte und sie gut erzog. Der King of Pop wurde immer wieder dafür kritisiert, seine Kinder zu sehr zu isolieren, doch Chase betonte, dass die drei glücklich gewesen seien.
„Paris liebt die Natur und die Tiere sehr, also haben wir ein Gemüsebeet angepflanzt und sind nachts mit Taschenlampen rausgeschlichen, um Schnecken zu sammeln, damit sie eine Schneckenfarm anlegen konnte“, erinnerte sich die junge Frau. „Prince, der damals 12 war, liebte lesen und stand total auf Filme. Er verbrachte Stunden damit, Animationsfilme mit den Äpfeln aus der Küche zu machen. Und Blanket war so komisch! Er fuhr voll auf den 30er-Jahre-Film ‚Public Enemy‘ ab. Er rannte zu mir in die Küche und tat so, als sei er James Cagney, ahmte seine Gangster-Stimme perfekt nach. Es war urkomisch, vor allem, weil er erst sieben war.“
Ob und wenn ja wie Prince Michael, Paris und Prince Michael II den ersten Todestag von Michael Jackson feiern, ist nicht bekannt. (CoverMedia)

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