Donnerstag, 5. März 2009 12:44 Uhr

Michael Jackson fit für Konzerte und Klage gegen Mega-Auktion

50 Punkte mussten bei dem Fitness-Check abgehakt werden, damit Michael Jackson (50) wieder auf der Bühne performen kann. In letzter Zeit hatten nämlich Gerüchte die Runde gemacht, denen zufolge Jackson an einer „Fleisch essenden“ Krankheit leide. Während seinen raren öffentlichen Auftritten erschien er oft in einem Rollstuhl. Nun hat er sich der strikten ärztlichen Untersuchung unterzogen, um seiner Versicherung zu beweisen, dass er auftreten kann. Ein Vertrauter dazu: „Jeder körperliche Test, den es gibt, ist durchgeführt worden, um sicherzugehen, dass alle körperlichen Grundfunktionen in Ordnung sind. Jetzt sind sie sich sicher, dass seine Gesundheit ihm die Auftritte erlaubt.“

Der Sänger soll ja in akuten Geldnöten stecken und megaklamm sein. Trotzdem lehnte er noch drei für den kommenden Juli terminierte Konzertangebote ab. Letztlich stimmte er dann doch noch einem Deal zu, infolgedessen er 500.000 Pfund (562.000 Euro) pro Show plus einen Anteil am Verkauf der Merchandise-Produkte bekommt.

Zu dem Konzertdeal, den er heute in London bekanntgeben wird, sagte ein Insider: „Die Bosse haben Angst gehabt, dass er nicht akzeptieren könnte. Am Ende hat er aber doch unterschrieben“, berichtet ein Insider von der angespannten Lage.

Unterdessen klagt der Popstar Michael Jackson über seine Firma MJJ Productions gegen  Julien´s Auction House in Los Angeles  und will die für April avisierte Versteigerung von tausenden Dingen aus seinem persönlichen Besitz verhindern. Warum die Firma das erst jetzt tut, bleibt ihr Geheimnis, wo Kataloge und Details der Auktion schon im dezember beksnnt wurden. In dem gestern eingereichten Papier heißt es, der Besitzer Darren Julien habe Jackson versprochen, eine Liste mit den Sachen zu erstellen, die verkauft werden sollten. Der Sänger habe aber nicht zugestimmt, alles zu versteigern. Viele Dinge seien „unbezahlbar und unersetzlich“. Der Versuch, sie zu versteigern, sei „bösartig, arglistig, empörend und ohne jede rechtliche Grundlage“.

Darren Julien hält dagegen, dass sie einige der Gegenstände an Jackson auf dessen Wunsch zurückgegeben hätten. Allerdings hätten sie immer vorgehabt, die Dinge zu verkaufen. „Die Anklage ist eine vollkommene Überraschung für uns, da Jackson über alles vom ersten Tag an informiert war. Sein Manager hat alles akzeptiert“, beteuert der Geschäftsmann. „Bis vor zwei Tagen haben wir mit seinen Managern zusammengearbeitet. Dabei haben wir auch die letzten Details wie zum Beispiel das Erstellungsdatum für den Katalog festgelegt.“

Juliens Firma hatte schon im Dezember angekündigt, sie werde im April mehr als 2.000 Sachen aus dem Besitz von Jackson versteigern, darunter den American Music Award für „Thriller“, einen Samtumhang, den er 1998 zum Vatertag von seinen Kindern bekam, und einen Basketball mit einem Autogramm von Michael Jordan.

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