Freitag, 5. Februar 2010 22:53 Uhr

Michael Jackson: Gezerre um Verhaftung von Hausarzt

Nach Tagen der Gerüchte hat die Staatsanwaltschaft heute mitgeteilt, das Michael Jacksons Hausarzt Dr. Conrad Murray erst am Montag angeklagt wird. Offenbar gab es Differenzen zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei.
Das Los Angeles Police Department wollte Murray am liebsten in Handschellen vorführen, wie es bei Tötungsdelikten geziemt, während die Staatsanwälte das für überflüssig halten, da Murray nicht vorbestraft sei. Berichten von ‚TMZ‘ zufolge, seien die Ankläger jedoch auf Druck der Polizei von der Vereinbarung abgerückt. Der zuständige Staatsanwalt hatte mit Murray angeblich einen Deal vereinbart, der ihm zusicherte, als freier Mann vor den Richter zu treten. Der Staatsanwalt hatte aber vergessen, die Polizei davon in Kenntnis zu setzen.

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Der Kardiologe wollte sich eigentlich heute den Behörden in Los Angeles freiwillig stellen, um einer Verhaftung zu entgehen. Murray wolle nicht länger auf eine Erklärung warten, hatte eine Sprecherin von Murrays Anwaltsteam den Schritt begründet.

Der Plan wurde jedoch kurzzeitig vereitelt: Die Ankündigung der Staatsanwaltschaft erfolgte heute, kurz bevor Murray sich der Justiz stellen wollte, berichtet ‚people.com‘.

Es bleibt abzuwarten, ob Murray nun erlaubt wird, sich am Montag freiwillig zu stellen oder ob er medienwirksam verhaftet und vor ein Gericht in Handschellen gebracht wird. „Das ist Zeitverschwendung, das ist nur Show“, hatte Murrays Anwalt Ed Chernoff gestern gesagt.

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