Mittwoch, 17. Februar 2010 14:46 Uhr

Fall Jackson: Hat Dr. Murray gelogen oder nur „falsche Angaben“ gemacht?

Dr. Conrad Murray, der Hausarzt von Michael , korrigiert sich, nachdem es offenbar ein paar Ungereimtheiten im zeitlichen Ablauf bei seinen Wiederbelebungmaßnahmen von Michael Jackson gegeben haben soll. Murrays Anwalt erzählte jetzt gegenüber ‚,‘ sein Mandant habe einen Fehler gemacht, als er im Juni 2009 von der Polizei befragt wurde. „Dr. Murray’s Zeitabfolge der Ereignisse an demTag, an dem Michael Jackson gestorben war, ist falsch“, sagt Flanagan. „Ärzte machen Fehler, und das was er tat war einfach nur ein Fehler.“
Man könnte es aber auch auf dn Punkt bringen: Murray hat gelogen!

Der 56-jährige Arzt hatte damals ausgesagt, er habe Jackson um 10.50 Uhr das hochgefährliche Narkosemittel Propofol gespritzt, sei dann für zwei Minuten auf Toilette gegangen und als er zurückkam, habe Jackson nicht mehr geatmet. Dann hätte er mit den Wiederbelebungmaßnahmen begonnen.

Um 11.54 Uhr hatte Murray nach letzten Berichten aber auf die Mailbox eines Patienten gesprochen und völlig frei von Hektik, ruhig und besonnen übr die eergebnisse einer Herzuntersuchung gesprochen. Murray habe um 12.03 Uhr mit seiner Freundin in Houston ein 10 minütiges Telefonat geführt. Eigentlich ein unmögliches Ding in dieser Situation.
Um 12.21 Uhr habe dann ein Notruf die Polizei erreicht.

Dem Bericht zufolge läßt das für die Ermittlungsbehörden nur einen Schluß zu: Murray ist demnach nicht nach zwei Minuten zu Jackson zurückgekehrt, sondern ließ den King Of Pop offenbar 73 Minuten allein! Dabei hätte der Kardiologe Jacksons Gesundheitszustand nach Verabreichen des Narkotikas überwachen müssen.
Propofol wird normalerweise nur in Krankenhäuser verabreicht, zumeist zur Narkoseeinleitung. Eine Überwachung der Vitalparameter ist dabei Standard. Murray hatte nicht mal ein EKG-Gerät zur Überwachung dabei.

Ob Murrays Korrektur der Aussage hilft, wie es sein Anwalt glauben machen will, bleibt abzuwarten.

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