Dienstag, 24. August 2010 08:09 Uhr

Michael Jackson: Prozess gegen Leibarzt erst ab Januar 2011

Los Angeles. Anhörung steht: Der vorläufige Gerichtstermin für den ehemaligen Leibarzt des verstorbenen Popstars Michael Jackson (†50) ist für den 4. Januar 2011 angesetzt worden. Dr. Conrad Murray wurde wegen der fahrlässigen Tötung des ‚King of Pop‘ (‚Thriller‘) angeklagt, der letztes Jahr an einer akuten Propofol-Vergiftung starb, nachdem ihm der Wirkstoff von einer dritten Person verabreicht worden war. Murray war zum Zeitpunkt seines Todes Jackos Leibarzt, streitet jedoch ab, etwas getan zu haben, das zum Tod des Sängers beigetragen haben könnte.

Der Arzt und seine Anwälte waren gestern beim ‚Superior Court‘ von Los Angeles, wo Richter Michael Pastor einen Termin für die vorläufige Anhörung festlegte. Bevor er im Gerichtssaal ankam, hatte Murrays Verteidiger Ed Chernoff versichert, dass mit der Verteidigung kein Handel abgeschlossen worden sei, und sagte ‚X17 Online‘: „Was uns betrifft, halten wir uns verschlossen, bis wir diesen Termin bekommen. Wir wollen unseren Fall nicht gefährden, indem wir von unserem Angriffsplan sprechen.“

Bei der Anhörung im Januar wird ein Richter entscheiden, ob es ausreichend Beweise gibt, um eine Verhandlung gegen Murray zu rechtfertigen.

Dem Rechtsbeistand des Arztes wurde bei der heutigen Sitzung auch die Erlaubnis erteilt, Flüssigkeitsproben des Ausnahmemusikers zu bekommen.Laut der Internetseite ‚TMZ‘ wollen die Anwälte einwandfrei feststellen, wie viel des wirkungsvollen Betäubingsmittels Propofol zum Todeszeitpunkt im Körper des Musikwunders war. Das Mittel wird normalerweise benutzt, um Operationspatienten zu betäuben.
Heerscharen von Fans versammelten sich außerhalb des Gerichtsgebäudes, um der Familie der Pop-Ikone ihre Unterstützung auszudrücken, wobei sich viele Anhänger wie ihr Idol kleideten und Transparente zu seinen Ehren hochhielten.
Die Eltern Katherine und Joe sowie die Geschwister Rebbie, Jermaine und Randy von Michael Jackson waren Berichten nach ebenfalls anwesend. (Covermedia)

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