Freitag, 31. Juli 2009 13:21 Uhr

Michael Jackson starb in Dr. Murrays Bett – Autopsie-Ergebnisse später

Die Neugier steigt ins Unermessliche: Die Autopsie-Ergebnisse von Michael Jackson werden bis auf weiteres nicht veröffentlicht.  Die Gerichtsmedizin in Los Angeles gab gestern ihre Entscheidung bekannt, und erklärte, die Veröffentlichung würde verschoben, solange die Polizei noch in dem Todesfall der Pop-Ikone ermittele.

Die ‚Los Angeles Times‘ berichtet dazu: „Die Nachricht einer Verspätung erreichte uns nach einem Treffen der Staatsanwaltschaft von LA, der örtlichen Polizei und der Gerichtsmedizin, bei dem die Fortschritte in dem Fall diskutiert wurden. Ed Winter, stellvertretender Chef der Rechtsmedizin, meinte, er könne nicht sagen, wann die Todesursache bekannt gegeben wird.“

Ein Insider aus dem Gesetzesvollzug behauptet, die Verspätung liege weder an Problemen mit dem toxikologischen Befund, noch an Fragen, wie mit dem Fall umzugehen sei.  Gerichtsunterlagen beweisen, dass die Behörden derzeit ermitteln, ob Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray Kontakt zu anderen Ärzten hatte. Murray war zum Zeitpunkt des Todes bei Jackson und versuchte ihn durch Herz-Lungen-Massage wieder zu beleben. Dank verschiedener Durchsuchungsbefehle konnte die Polizei E-Mails, Briefe und Notizen von Jacksons ehemaligem Dermatologen Dr. Arnold Klein, dem Rheumatologen Allan Metzger, der Krankenschwester Cherilyn Lee – die Anfang des Jahres als Jacksons Ernährungsberaterin tätig war – dem Zahnarzt Mark Tadrissi, dem Narkosefacharzt Randy Rose und dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt David Slavit beschlagnahmen. Slavit wurde von AEG, dem Konzertveranstalter, der Jacksons ‚This Is It‘-Tour, angeheuert, um den King of Pop einem Gesundheitstest zu unterziehen, damit die Versicherung gewährleistet werden konnte. Jacksons Verbindung zu Tadrissi ist unbekannt, während der Superstar von Rosen in der Vergangenheit behandelt worden war. Klein, Metzger und Lee sollen ebenfalls Behandlungen an Jackson durchgeführt haben.

Dr. Murray treffen die Ermittlungen bis jetzt am umfangreichsten: Letzte Woche wurde sein Büro in Houston, Texas, durchsucht; diese Woche kamen die Beamten in sein Haus in Las Vegas, um nach Beweisen für den „Vorwurf des Totschlags“ zu suchen. Die Polizisten beschlagnahmten zudem Krankenakten, die in Verbindung mit Jacksons Decknamen zur Beschaffung von verschreibungspflichtigen Medikamenten stehen.

Obwohl die genauen Umstände, die zu Jacksons Tod führten, noch nicht geklärt sind, heißt es, dass der Musiker an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente gestorben sei.

Die Polizei konzentriert sich auf die Behauptungen, Jacko habe Propofol, ein sehr starkes Narkotikum, zu sich genommen. Murray soll es dem Star kurz vor dessen Tod injiziert haben.

Berichten zufolge sollen die Durchsuchungsbefehle Jackson als einen „Süchtigen“ bezeichnen. In den Dokumenten, die gestern eingereicht wurden, heißt es, die Polizei suche nach Beweisen für Totschlag, „Verschreibungen an einen Süchtigen“, „exzessive Verschreibungen“ und „unprofessionelle Durchführung“. Die Unterlagen berichten auch davon, dass die Beamten nach allem suchen, das in Verbindung mit „der Beschaffung, der Überweisung, dem Erhalt, dem Bestellen, dem Liefern und Lagern von Propofol“ steht. Ed Chernoff, Murrays Anwalt, betont indes, sein Mandant habe Jackson nichts verabreicht, was zu dessen Tod geführt hat.

In der Zwischenzeit sind Berichte aufgetaucht, nach denen Jackson nicht, wie anfänglich angenommen, in seinem Schlafzimmer gestorben ist.

Die Gossip-Seite ‚TMZ‘ berichtet: „Die Berichte, dass Michael Jackson seine letzte Nacht in seinem Schlafzimmer verbracht hat, sind nicht wahr. Wir haben erfahren, dass Jackson seine letzten Stunden in Dr. Murrays Schlafzimmer verbracht hat… in Dr. Murrays Bett. Mehrere Quellen aus dem Gesetzesvollzug bestätigen uns, dass Jackson nicht wollte, dass die Leute in sein Schlafzimmer gehen, und deswegen Dr. Murrays Raum für seine Propofol-Infusionen benutzt hat. Wir haben erfahren, dass Dr. Murray Jackson das Propofol verabreicht hat, nur Stunden bevor er starb, während der Sänger in Murrays Bett lag.“

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