18.05.2020 22:38 Uhr

Michael Patrick Kelly: Darum störten ihn die Einschränkungen kaum

imago images / Future Image

Michael Patrick Kelly („Sing meinen Song„) stört sich persönlich kaum an den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Seine sechs Jahre im katholischen Kloster im französischen Burgund hätten ihn gut auf die jetzige Isolation vorbereitet.

„Da musst du von heute auf morgen die Gitarre abgeben, die Mastercard abgeben, kein Partner, keine Familie und keine Konzerte“, erzählt der 42-Jährige im Interview mit dem Radiosender MDR JUMP. „Ich bin mit wenig zufrieden, weil ich mit sehr wenig sechs Jahre lang gelebt habe, materiell gesehen.“

Dankbarkeit hilft

Kelly ziehe seine Kraft vielmehr aus täglichen Gebeten, seinem Glauben und aus Dankbarkeit: „Ich glaube Dankbarkeit ist unfassbar guttuend, ob man gläubig ist oder nicht. Das ist wie Medizin.“ Er versuche deshalb auch, Alltägliches als Geschenk zu betrachten, denn: „Wenn man Meister in Sachen Dankbarkeit ist, dann schafft man es sogar in den Krisen, in den schlechten Zeiten, dankbar zu sein.“ Er selbst sei leider nicht vollends soweit und könne auch gut nachvollziehen, dass es für viele Menschen gerade eine schwere Zeit sei. Sein Respekt gehe an alle Ärzte, Pflegekräfte, Busfahrer oder Supermarktangestellte.

Michael Patrick Kelly: Darum störten ihn die Einschränkungen kaum

Foto: TVNOW / Markus Hertrich

In seiner aktuellen Single „Beautiful Madness“ besingt Michael Patrick Kelly den Versuch, das Schönste aus dieser verrückten Zeit zu machen. Beim dazugehörigen Videodreh wurde der einstige Mönch aber gleich hart auf die Probe gestellt, als ihn ein Hängebauchschwein angriff. Die tierische Nebendarstellerin im Musikvideo hatte unwirsch auf Kellys Annäherungsversuche reagiert und ihn in seinen rechten Arm gebissen. „Ich hatte vier Tage noch einen blauen Fleck.“

Am Dienstagend gibt es die 3. Folge der neuen Staffel von „Sing meinen Song“ auf VOX. Dann stehen die Songs von Ilse DeLange im Mittelpunkt.