Montag, 30. Dezember 2013 14:52 Uhr

Michael Schumacher weiterhin in Lebensgefahr

Michael Schumachers Familie und Millionen Fans müssen weiter um ihn bangen.

Michael Schumacher weiterhin in Lebensgefahr

Die Formel Eins-Legende war in Frankreich in einen folgenschweren Skiunfall verwickel, bei dem mit offenbar erheblicher Geschwindigkeit gegen einen Felsen prallte. Noch immer gibt es keine genauen Angaben zu seinem Gesundheitszustand, sodass Fans weltweit weiter um das Leben des Sportlers fürchten.

Der 44-Jährige wird in der Universitätsklinik in Grenoble behandelt, sogar seine Schädeldecke musste geöffnet werden – nun wandten sich die behandelnden Ärzte in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. „Er ist – wie wir Mediziner sagen – in einem Zustand der Wiederbelebung, er wird Tag und Nacht behandelt, es ist noch zu früh, eine Aussage zum weiteren Leben von Michael Schumacher zu machen„, erklärt Chef-Anästhesist Jean-Francois Payen. „Leider sind Verletzungen auf beide Seiten des Gehirns festgestellt worden – und darüber hinaus auch Schwellungen im Hirnbereich. Es wurden zahlreiche Prellungen und Verletzungen im Schädelinneren festgestellt. Wir versuchen, die Schwellung so gut es geht zu verringern.“

Auf die wiederholte Frage, wie hoch Schumachers Überlebenschancen sind und ob er bleibende Schäden davontragen wird, wollen die Ärzte aus Rücksicht auf die Angehörigen des Rennfahrers jedoch nicht antworten. Sie ließen verlauten: „Aus Achtung vor der Familie möchten wir nicht in die medizinischen Einzelheiten seiner Verletzung eingehen.“ Man könne auch noch nicht über Folgeschäden reden, sondern konzentriere sich derzeit „allein auf die akute Behandlung und denken von Stunde zu Stunde. Wir versuchen, Zeit zu gewinnen.”

Unterdessen dankt Schumachers Familie für die große Anteilnahme. In einer Mitteilung, die von Managerin Sabine Kehm verbreitet wurde, heißt es: „Wir möchten uns beim Ärzteteam bedanken, von dem wir wissen, dass es alles tut, um Michael zu helfen. Außerdem danken wir den vielen Menschen aus der ganzen Welt, die ihr Mitgefühl ausgedrückt und beste Wünsche für Michaels Genesung übermittelt haben. Wir möchten die Medien zudem bitten, unsere Privatsphäre und die unserer Freunde zu respektieren und bedanken uns für ihre Unterstützung”.

Michael Schumachers ehemaliger Manager Willi Weber äußeerte sich gegenüber dem ‚Tagesspiegel‘: „Ich bin zutiefst erschüttert und total deprimiert, aber eins hält mich schon ein bisschen aufrecht: Ich weiß, er ist ein Kämpfer und er hat bisher alles überstanden und kriegt das auch hin, da bin ich sicher“.

Am Nachmittag wolle die Klinikleitung in Grenoble am Nachmittag nach Informationen des Senders Sky Sport News eine weiteres Bulletin zum Gesundheitszustand des siebenfachen Weltmeisters herausgeben. (Bang)

Foto: WENN.com

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren