24.11.2020 11:43 Uhr

Miley Cyrus: In der Pandemie konnte sie nicht nüchtern bleiben

Nach ihren "wilden Zeiten" hatte sich Miley Cyrus zuletzt monatelang dem Konzept der Nüchternheit verschrieben - bis sie ihre Abstinenz vor zwei Wochen wieder gebrochen hat. In einem Interview erzählt die Sängerin nun, warum das trotzdem nicht schlimm ist.

Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect

Miley Cyrus („Plastic Hearts“) hat nach längerer Zeit ihre Abstinenz gebrochen. Wie die Sängerin im Interview mit „Apple Music’s New Music Daily“ erzählt, ist sie nach mehreren Monaten vor zwei Wochen von ihrer Nüchternheit „abgefallen“. „Ich würde nie hier sitzen und sagen: ‚Ich war nüchtern'“, so die Sängerin. Sie habe den Mini-Rückfall akzeptiert: „Was ich immer sage: Sei nicht wütend, sondern neugierig. Also sei nicht böse auf dich selbst, sondern frage dich, was passiert ist.“

Für sie scheint die Abstinenz kein starres Konzept zu sein: „Es ist ziemlich leicht für mich, in die Nüchternheit ein- oder auszusteigen. Wenn ich es nicht machen will, dann tu ich es einfach nicht. Und wenn ich will, dann tue ich es.“ Seit dem Ausrutscher vor zwei Wochen ist Cyrus, die am Montag 28 Jahre alt geworden ist, wieder nüchtern. „Ich denke, jeder muss das tun, was für ihn am besten ist. Ich habe kein Problem mit dem Trinken.“

Ende Juni hatte Cyrus in einem Interview mit „Variety“ verraten, dass sie ihren Lifestyle geändert hat, nachdem sie wegen einer Stimmbandoperation vier Wochen lang nicht sprechen konnte. Aus der Stille wuchs die Erkenntnis, dass sie vorerst auf Alkohol verzichten wolle. Zu dem Zeitpunkt war sie bereits sechs Monate abstinent. Was sie an der Nüchternheit liebe, sei das Gefühl, bereits „mit 100 Prozent aufzuwachen“. „Ich möchte nicht aufwachen und mich groggy fühlen. Ich möchte aufwachen und mich ready fühlen“, so die Künstlerin.

(mia/spot)