22.10.2008 18:52 Uhr

Morddrohungen gegen Russell Brand

Unbekannte denken offensichtlich, dass der britische Comedian mit seinem Humor zu weit geht: Russell Brand hat nämlich, nachdem der Komiker die diesjährigen „MTV Music Video Awards“ (VMAs) moderierte, Morddrohungen erhalten.
In der Show wagte Brand riskante Scherze: Unter anderem nannte er den US-Präsidenten George W. Bush einen „behinderten Cowboy“, brachte Britney Spears mit einem „weiblichen Jesus“ in Verbindung, und machte sich gar über die christlich orientierte Band „Jonas Brothers“ lustig.
Jetzt enthüllt der 33-Jährige, dass manche Leute so wütend auf ihn sind, dass sie damit drohen, ihn zu töten. Ernst nimmt der Künstler die Ankündigungen natürlich nicht, und scherzt: „Die VMAs haben mir viel Spaß gemacht. Vor allem die Morddrohungen!“ Er hat einen wichtigen Tipp für alle potentiellen Killer: „Wenn du jemanden töten willst, schick ihm vorab keine Botschaft, die es ihm erlaubt, sich vorzubereiten“, unterstreicht der Engländer.
Er kann sich gut vorstellen, wen genau seine Aussagen so aufgeregt haben. Brand vermutet: „Diese christlichen Republikaner haben mich gesehen und sich gedacht: ‚Nun, das ist nicht gut, ich sollte ihm eine Morddrohung schicken.’“
Neben all dem Spaß ist der Moderator doch überrascht von der Härte der Aggressionen, die er ausgelöst hat. Brand gesteht, dass einige seiner Scherze unter der Gürtellinie waren, versteht die wütenden Reaktionen aber nicht wirklich. In einem Interview mit dem Radiosender „BBC Radio 1“ erklärt er: „Wie kann man fernsehen und sich denken: ‚Oh, das gefällt mir nicht, das gefällt mir überhaupt nicht’ und dann zu dem Schluss kommen: ‚Ok, ich werde den Typ umbringen!’. Das geht schon sehr weit.“

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Russell Brand on the road:

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Video: Youtube

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