Mittwoch, 18. Mai 2011 17:30 Uhr

Morrissey vergleicht die Queen mit dem libyschen Diktator Gaddafi

London. Morrissey vergleicht Königin Elisabeth II. mit dem lybischen Diktator Muammar al-Gaddafi. Die britische Königin befindet sich derzeit auf einem historischen Besuch in Irland, wovon der ehemalige Smiths-Sänger, der bekannt dafür ist, Gegner der britischen Monarchie zu sein, wenig beeindruckt ist. Der Musiker hält den Besuch namlich nur für einen PR-Auftritt, um die „Windsors neu zu erfinden.“

Laut ‚Hot Press‘ erklärt er: „Der Irland-Besuch der Königin ist Teil einer neuer PR-Kampagne des Palasts um die Windsors neu zu erfinden. Die Botschaft der Königin wird dieselbe wie immer sein: zu was wir geboren sind ist wichtiger als was wir im Leben erreichen. Die eigentliche Existenz der Königin und ihrer enormen Familie – die alle vom britischen Steuerzahler unterstützt werden, ob der britische Steuerzahler das will oder nicht – ist komplett gegen jede Vorstellung von Demokratie und gegen das Recht der freien Rede. Für eine breite historische Sicht auf das, was die Königin ist und wie sie ‚regiert‘, schauen Sie sich einfach Gaddafi oder Mubarak an und versuchen Sie einen Unterschied zu erkennen. Sie werden es nicht schaffen.“

Damit aber nicht genug: Der 51-Jährige bezeichnet die 85-jährige Monarchin außerdem als Faschistin und fleht sie an, die sechs nordirischen Countys, die momentan unter britischer Herrschaft sind, an Irland abzutreten. „Die Königin hat außerdem die Macht, den irischen Menschen sechs Countys zurückzugeben und Irland zu erlauben, wieder eine Nation zu sein. Die Tatsache, dass sie das nicht getan hat, ist totaler Faschismus. Was sonst könnte das sein? Nennen Sie mir ein anderes europäisches Land, das von seinem Nachbarn regiert wird.“ (Bang)

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren