Sonntag, 29. September 2019 17:47 Uhr

Motsi Mabuse: Rassistische Drohungen wegen Juroren-Job in England?

Foto: Wenn.com

„Let’s Dance“-Jurorin Motsi Mabuse befindet sich anscheinend mitten im Zentrum einer Sicherheitskrise. Die Tanz-Show „Strictly Come Dancing“ – ausgestrahlt von BBC – in der sie seit einigen Wochen ebenfalls hinterm Juroren-Pult sitzt, wird offenbar von einer rassistischen Gruppierung bedroht. Das berichtet die britische Zeitung „The Sun“.

Bereits letzte Woche hätten die BBC-Chefs laut der Zeitung, die Sicherheitsmaßnahmen massiv verschärft, nachdem angeblich eine Reihe von „spezifischen, sehr finsteren“ Morddrohungen an die Stars der Sendung geschickt wurden. Insider behaupteten, dass Motsi im Fokus von “ abscheulichen Rassisten stehen würde“. Nach der Bekanntgabe ihres Juroren-Jobs in der Show habe es einen Strom von widerlichen Beschimpfungen und Drohungen gegen sie gegeben.

Quelle: instagram.com

„Rassismus hat sich verschlimmert“

Eine Quelle sagte dazu: „Diese rassistische Gruppe ist eindeutig dagegen, dass Motsi in der Jury sitzt – es war ihre Reaktion, die die Erhöhung der Sicherheit auslöste. Der Sender nimmt die Sicherheit ihrer Stars zu Recht sehr ernst. Alle empfanden den Umzug als gerechtfertigt und sie sind lieber über- als untervorsichtig.“ Die Show soll nun offenbar an einem anderen Ort gedreht werden.

Die ehemalige professionelle Tänzerin erhielt bereits in Deutschland immer wieder rassistische Drohungen. In einem Interview mit der „Sun“ erzählte sie kürzlich von ihren Erfahrungen. „Ich habe die Kraft der Worte erfahren müssen. Ich habe das Schlimmste auf mich werfen lassen müssen“. Die 38-Jährige fügte hinzu: „Rassismus ist sehr extrem und hat sich in den letzten Jahren verschlimmert. Die Leute haben aus irgendeinem Grund das Gefühl, wir könnten sie angreifen“.

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