Zac Efron und Miles Teller machen es vorMoustache-Trend: Der Schnurrbart feiert sein Comeback

Zac Efron in "The Greatest Beer Run Ever", seit 30. September 2022 weltweit auf Apple TV+. (ntr/spot)
Zac Efron in "The Greatest Beer Run Ever", seit 30. September 2022 weltweit auf Apple TV+. (ntr/spot)

Golf Thanaporn/AppleTV+

SpotOn NewsSpotOn News | 20.10.2022, 09:39 Uhr

Salvador Dalí liebte ihn ebenso wie Freddie Mercury. Selbst Hollywood-Schönling Zac Efron ist mittlerweile auf den Geschmack gekommen und beweist: Schnurrbärte liegen wieder im Trend. Welche Styles angesagt sind und wie der Schnäuzer gepflegt wird.

Auf den ersten Blick scheinen die aktuellen Kino-Filme "Top Gun: Maverick", "The Gray Man", "Bullet Train" und "The Greatest Beer Run Ever" wenig zu verbinden. Beim genaueren Betrachten der männlichen Protagonisten fällt jedoch eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit auf: Überraschend viele tragen Schnurrbärte. Und dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um ältere Herren, sondern um Männer in den Dreißigern und Vierzigern. 

So ließ sich der 35-jährige Miles Teller für die Rolle des Bradley "Rooster" Bradshaw in "Top Gun: Maverick" einen Schnurrbart wachsen.

View this post on Instagram A post shared by Top Gun (@topgunmovie)

Schauspielkollege Chris Evans (41) trägt schon länger einen Bart, rasierte diesen aber für "The Gray Man" ab. Übrig blieb ein klassischer Oberlippenbart.

View this post on Instagram A post shared by Chris Evans (@chrisevans)

Auch Aaron Taylor-Johnson (32) ist mit Bart nichts Neues, mit Schnauzer wie in "Bullet Train" hingegen schon.

View this post on Instagram A post shared by Aaron Taylor-Johnson (@aarontaylorjohnson)

Ex-Teenie-Star Zac Efron (34) verzichtete lange Zeit auf Gesichtsbehaarung. In "The Greatest Beer Run Ever" bringt er die Herzen nun aber als schnurrbärtiger Jon "Chickie" Donohue zum Schmelzen.

View this post on Instagram A post shared by Zac Efron (@zacefron)

Die vier Männer sind nur einige von vielen, die sich zuletzt einen Schnurrbart haben wachsen lassen. Auf der überwiegend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzten Plattform TikTok finden sich unter dem Hashtag #moustache mittlerweile über 600 Millionen Einträge. 

Wer Lust hat, den Trend auszuprobieren, sollte Folgendes beachten: 

Welche Schnauzer-Form passt zu mir?

Als Erstes gilt es herauszufinden, welche Schnurrbart-Frisur einem gefällt und dem Gesicht schmeichelt. Neulingen empfiehlt sich dafür ein Besuch beim Barbier. Zu den beliebtesten Formen zählen der Bleistiftbart, der Walrossbart und der Zwirbelbart.

Der Bleistiftbart ist der Klassiker unter den Schnurrbärten. Er ist vergleichsweise schmal und akkurat getrimmt, so wie bei Schauspieler Alexander Skarsgård (46). Deutlich voller erscheint der Walrossbart. Wie bei seinem tierischen Namensgeber hängen die langen Schnauzhaare über die Mundwinkel. Bekannter Träger ist Handball-Legende Heiner Brand (70). Wer die Bartenden noch weiterwachsen lässt, kann sie à la Horst Lichter (60) zwirbeln. 

So wird der Schnurrbart geschnitten und gepflegt

Bis es so weit ist, heißt es allerdings: Geduldig sein. Abhängig vom Haarwachstum und Style dauert es rund vier Wochen, bis die gewünschte Schnauz-Länge und -Dichte erreicht ist. 

Sind die Haare lang genug, kämmt Mann sie mit einem Bartkamm nach unten und schneidet sie mit einem Barttrimmer oder einer Bartschere parallel zur Oberlippe ab. Für ein gerades und gleichmäßiges Resultat der Form des Mundes folgen und die Mundwinkel als Referenz nehmen. Den Abschluss macht eine gründliche Rasur, von welcher der Oberlippenbart ausgenommen ist.

Ist der Schnurrbart einmal in Form gebracht, lässt diese sich mithilfe eines Trimmers oder einer Schere erhalten. Längere Varianten mit etwas Pomade oder Wachs zwirbeln. 

Ein bis zwei Mal pro Woche lohnt es sich zudem, den Schnurrbart mit neutraler Seife oder einem Bartshampoo zu reinigen. Für Geschmeidigkeit sorgt ein Bartöl. 

Movember: Schnurrbart tragen für den guten Zweck

Der bevorstehende November bietet eine gute Gelegenheit, um den Trend auszuprobieren. Im Rahmen des "Movember", einer Wortkreation aus "Moustache" und "November", lassen sich Männer vom 1. bis 30. November Bärte wachsen. Ziel der Aktion ist es, auf typische Männerkrankheiten wie Hoden- oder Prostatakrebs aufmerksam zu machen. Noch immer sind diese unterdiagnostiziert.