Nach Britney Spears-Doku: Alle hassen Justin Timberlake?

Nach Britney Spears-Doku: alle hassen Justin Timberlake

Britney Spears, Foto: imago images / Zuma Wire Justin Timberlake, Foto: imago images / Zuma Press

06.02.2021 22:20 Uhr

Britney Spears-Fans scheinen ihren Ex-Freund Justin Timberlake so gar nicht mehr zu mögen.

Nach der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Framing Britney Spears“ nutzten viele Zuschauer die sozialen Medien, um weniger lobende Kommentare über Justin Timberlake zu teilen. Die Doku beleuchtet viele Aspekte ihrer Trennung von 2002 – unter anderem hatte sich der heute 40-Jährige damals in einer Radiosendung ziemlich abfällig über die Sängerin geäußert. Diejenigen, die das gehört haben berichten, dass bei dem Interview „alle, einschließlich der Radiomoderatoren, gelacht“ hätten.

„Justin Timberlake ist ein serieller opportunistischer Frauenfeind, dessen gesamte Karriere auf Kosten der Frauen geht, die er dann auch noch beschämte“, schrieb ein Britney-Fan online unverblümt.

Nach Britney Spears-Doku: alle hassen Justin Timberlake

Foto: imago images / Media Punch

„Justin wäre ohne sie niemand“

„Justin Timberlake hätte schon vor langer Zeit abgesägt werden sollen“, schrieb ein Fan auf Twitter, während ein anderer kommentierte: „Wir sind jetzt ein Anti-Justin Timberlake-Account #FramingBritneySpears.“ Ein weiterer schrieb: „Justin Timberlake schuldet Britney seine Karriere, was für ein Drecksack #FramingBritneySpears“.

Die einhellige Meinung im Netz: ohne Britney wäre Justin heute nicht das, was er ist: ein erfolgreicher, anerkannter Sänger und Schauspieler. Britney hingegen stagniert in einer Spirale aus seltsamen Instagram-Videos, der ständigen Kontrolle ihrer Betreuerin bzw. ihres Vaters und der Beziehung mit ihrem Freund Sam Ashgari.

Auch Skandal mit Janet Jackson wird zerrissen

„Ich erinnere mich, wie Justin Britney in seine Musik hineingezogen und Werbung damit gemacht hat, über seine Beziehung zu Britney zu sprechen, und damals wurde er als Opfer angesehen. Wenn sie ihn verlassen hätte, wäre es dann passiert? Aber die breite Öffentlichkeit schien seine Seite zu vertreten und dabei Britney fertig zu machen“, erinnerte sich ein weiterer Fan.

Auch Justins Verhalten nach seinem Nippelgate-Skandal-Auftritt mit Janet Jackson ist Gesprächsthema in den sozialen Netzwerken.

„Um ehrlich zu sein, war Justin für mich schon erledigt, nachdem er Janet im Stich ließ und sein weißes Privileg genutzt hatte, um seine Karriere fortzusetzen, während Janet noch darunter litt. Sie hat sich nie von diesem ganzen Skandal erholt. Die Tatsache, dass Justin seine Karriere erfolgreich fortgesetzt hat, ist unsere Legende unter die Räder geraten“, lautet außerdem ein Kommentar.

Doku beleuchtet dramatische Momente

Der Dokumentarfilm, der auf der US-Streaming-Plattform Hulu ausgestrahlt wird, konzentriert sich auf die Menschen in der Nähe von Britney und die Anwälte, die jetzt auch in ihre staatliche Betreuung eingebunden sind. In vielen Szenen werden die phänomenale Karriere der heute 39-Jährigen und auch ihr brutaler Untergang neu bewertet. Außerdem werden die Gerichtsprozesse gegen ihren Vater beleuchtet und wie ihr Leben von anderen kontrolliert wird. (SV)