Montag, 20. November 2017 13:10 Uhr

Nach Sexvorwürfen: Jeffrey Tambor steigt aus „Transparent“ aus

Jeffrey Tambor kündigt der Amazon-Serie ‚Transparent‘. Der 73-jährige Schauspieler spielte vier Staffeln lang den Transgender-Charakter Maura Pfefferman, verließ jedoch die Produktion in Folge der kürzlich erhobenen Vorwürfe der sexuellen Belästigung.

Nach Sexvorwürfen: Jeffrey Tambor steigt aus "Transparent" aus

Foto: Amazon Inc.

In einem Statement sagte er: „Maura Pfefferman in ‚Transparent‘ zu spielen war eines der größten Privilegien und kreativsten Erfahrungen meines Lebens. Was jedoch in den letzten Wochen deutlich geworden ist, ist, dass dies nicht länger der Job ist, für den ich mich vor vier Jahren verpflichtet habe. Ich habe bereits meine tiefe Reue verdeutlicht, falls jegliches Handeln meinerseits jemals von jemandem als aggressiv missinterpretiert wurde. Aber die Idee, dass ich jemanden bewusst belästigen würde ist einfach und vollkommen unwahr. Aufgrund der politisierten Atmosphäre, die unser Set betrifft, sehe ich keine Möglichkeit, wie ich zu ‚Transparent‘ zurückkehren kann.“

Von Assistentin beschuldigt

Anfang des Monats beschuldigte Tambors frühere Assistentin Van Barnes den Schauspieler, anzügliche Kommentare gegeben und sie begrapscht zu haben. Diese Vorwürfe bezeichnete er als grundlos. Gegen Ende des Monats beschuldigte jedoch auch Trace Lysette ihn der Belästigung.

Nach Sexvorwürfen: Jeffrey Tambor steigt aus "Transparent" aus

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Sie erklärte: „Zwischen den Aufnahmen stand ich in einer Ecke des Sets und lehnte mit dem Rücken an einer Wand, als Jeffrey sich mir näherte. Er kam naher heran, stellte sich auf meine Füße, so dass ich mich nicht wegbewegen konnte. Er lehnte sich heran und fing an, gegen meinen Körper zu stoßen. Ich spürte seinen Penis an meiner Hüfte und ich stieß ihn weg. Ich habe es verlacht und meine Augen gerollt.“

Tambor sagte zu den Anschuldigungen: „Jetzt werde ich für ein Benehmen beschuldigt, das jeder normale Bürger rückhaltlos verurteilen würde. Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, mit mir zu arbeiten. Ich kann sehr flatterhaft und übellaunig sein und häufig äußere ich meine Meinung unfreundlich und taktlos. Aber die Tatsache ist, dass ich kein Raubtier bin und die Idee, dass mich manche so sehen, ist quälender, als ich beschreiben kann.“

 

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