25.06.2020 15:01 Uhr

Naomi Campbell leidet noch immer unter Rassismus in der Modebranche

Naomi Campbell sprach darüber, dass die Modebranche mit Vorurteilen behaftet ist, wenn es um Ethnie geht. Das Topmodel erklärte, dass es "nie erwartete hätte", dass ihm die Dinge zufallen würden, sondern dass es immer "extra hart" dafür arbeiten müsste, um in der Industrie voranzukommen.

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In einem Interview mit der „The New York Times“-Zeitung enthüllte das Supermodel: „Natürlich basiert es auf Ethnien. Ich habe nie erwartet, dass mir die Dinge zufallen würden.“

Sie musste immer doppelt so hart arbeiten

„Ich wusste, dass ich extra hart arbeiten müsste und wenn ich jetzt darüber nachdenke, bin ich dankbar dafür, dass ich viele starke Frauen in meiner Familie hatte, die mir zeigten, wie man körperlich und geistig stark bleibt, wenn man überleben und erfolgreich sein will.“

Und weiter: „Ich wurde von meiner Mutter, meiner Oma, den wundervollen starken Frauen in meiner Familie erzogen, von diesen starken Verwandten, um zu verstehen, dass was auch immer ich tun würde, ich es zu 110 Prozent tun musste.“

Die 50-Jährige fügte hinzu: „Es geht um Anpassung. Damals würde ich sagen: […] ‚Warum verdiene ich nicht genauso viel Geld?‘ Glücklicherweise hatte ich wundervolle Menschen wie Bethann [Hardison – eines der ersten hochklassigen farbigen Models], die ich anrufen würde und sie erklärte mir, warum es gut ist, nach vorne zu schauen und dass wir auf lange Sicht die Ergebnisse sehen würden.“ (Bang)