Mittwoch, 21. Februar 2018 12:29 Uhr

Natalie Portman: „Ich bereue es zutiefst“

Natalie Portman bereut es sehr, die Petition zur Befreiung von Roman Polanski aus einem Schweizer Gefängnis unterschrieben zu haben.

Natalie Portman: "Ich bereue es zutiefst"

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Die ‚Black Swan‘-Schauspielerin bezeichnet die Kampagne zur Befreiung des 84-jährigen Regisseurs als „Fehler“. Er wurde wegen der Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens inhaftiert. Portman äußert sich dazu gegenüber ‚Buzzfeed‘: „Ich bereue es zutiefst. Ich nehme die volle Verantwortung auf mich, dass ich nicht genug darüber nachgedacht habe. Jemand, dem ich sehr vertraue, hat mir die Petition in die Hand gedrückt und gesagt ‚Ich unterschreibe das. Du auch?‘. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Es war ein Fehler.“

Die 36-jährige Schauspielerin hat jedoch aus der kontroversen Petition gelernt und fügt hinzu, dass unsere moderne Welt zwar anders sei, dies aber nicht entschuldigen würde und man mit offenen Augen durchs Leben gehen müsse. Ihre Augen waren dahingehend geschlossen.

Verpasste Möglichkeiten

Sie möchte nun nicht mehr über die in Ungnade gefallenen Filmemacher wie Woody Allen sprechen, sondern sich folgenden Fragen zuwenden: „Warum macht Elaine May nicht jedes Jahr einen Film? Warum macht Nora Ephron nicht jedes Jahr einen Film? Wo ist die weibliche Version von Bill Cosby? Warum sehen wir in Filmen keine asiatischen Frauen?“ Die ‚Thor‘-Darstellerin möchte nicht mehr über das Aus männlicher Karrieren sprechen, sondern über die Möglichkeiten, die verpasst wurden. Die verpasste Kunst, die Frauen, Farbige, Behinderte oder die LGBT-Gemeinschaft verwirklichen könnten.

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