16.09.2020 23:09 Uhr

Natascha Ochsenknecht kassiert Shitstorm: „Du willst nur Aufmerksamkeit“

Natascha Ochsenknecht hatte eine schlimme Vergangenheit, durch die sie Narben am Körper zurück behalten hat. Zu diesen stehen sie öffentlich - zu offen, wie einige finden.

imago images / Photopress Müller

In ihrer Vergangenheit hat Natascha Ochsenknecht schlimmes durchgemacht. Daran lässt sie Fans und Interessierte teilhaben und versteckt ihre Narben nicht. Das nervt einige allerdings gewaltig, und sie fragen sich, weshalb die 56-Jährige so etwas überhaupt posten muss.

Gute Intentionen von Natascha

Der Hintergrund von Nataschas offenem Umgang mit ihren Narben ist simpel und gut gemeint: Sie möchte anderen Menschen zeigen, dass niemand perfekt ist und jeder seine Narben mit Stolz tragen soll, denn hinter jeder Narbe steckt eine Geschichte.

Quelle: instagram.com

Keiner nahm sie ernst

Nataschas Geschichte ist eine traurige. In jungen Jahren musste sie sich über zehn Jahre lang täglich mehrfach übergeben. Niemand kannte die Ursache. „Ich war Model und schnell wurde behauptet ich wäre Magersüchtig.“ Keiner nahm ihre Krankheit ernst, bis sie 1994 ihre erste Bauch-OP hatte.

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Natascha wäre beinahe gestorben!

In ihrer Zeit der Krankheit bekam sie ihre zwei Jungs Wilson Gonzalez (30) und Jimi Blue (28). „In den Schwangerschaften ging es mir super und ich musste mich nicht übergeben“ schreibt sie, doch im Nachhinein der Schreck: „Bei den Geburten hätte ich übrigens drauf gehen können denn ich trug eine Zeitbombe in mir.“ Nach vielen Untersuchungen die Diagnose: ein verengtes Darmgefäß.

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Follower sind nicht begeistert

Nach dem Bikinifoto vor ein paar Tagen erhielt Natascha überraschend Gegenwind. Neben zahlreichen positiven Antworten, gab es einige, die behaupten, dass Natascha nur die Aufmerksamkeit brauche. „Warum muss man so ein Foto posten???“, fragte eine Userin. Darauf reagierte die Dreifachmutter wütend.

Quelle: instagram.com

Natascha feuert gegen „Kackbratzen“

Die Anschuldigung lässt Natascha nicht auf sich sitzen. Sie bedankt sich für liebe Kommentare, erwähnt dann aber auch “ein paar Kackbratzen”, die behaupten, sie brauche Aufmerksamkeit. Das verneint sie vehement. „Ein nackter Hintern von mir würde definitiv eine größere Welle machen.“ schreibt sie. Weise Worte.

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Dankeschön, für Eure lieben Kommentare und Nachrichten. Natürlich waren dann auch ein paar Kackbratzen am Start und meinten ich brauche Aufmerksamkeit, PR usw. Ich muss Euch da enttäuschen, ein nackter Hintern von mir würde definitiv eine größere Welle machen. Im übrigen egal wie ich im Bikini rum laufe und welchen Satz ich dazu schreibe.Die Narbe taucht immer wieder in der Presse auf seit Jahren. Ich verstecke sie nicht,wenn sie anderen Mut macht sich zu zeigen dann freut mich das. Zu Euren Fragen, meine erste Bauch OP war 1994 in Zürich bei einem Spezialisten, da mich alle anderen Ärzte vorher abgelehnt hatten mich zu operieren. Risiko war zu groß das es schief geht. Ich habe mich über 10 Jahre im Schnitt am Tat 12 x übergeben. Ich war Model und schnell wurde behauptet ich wäre Magersüchtig. Man nahm mich tatsächlich 10 Jahre lang nicht ernst, meinte ich würde mir das einbilden oder hätte psychische Probleme. ??. Das dazu!!! Es war eine beschissene Zeit für mich und in der Phase bekam ich meine zwei Jungs. In den Schwangerschaften ging es mir super und ich musste mich nicht übergeben, den Grund erfahrt ihr noch. Bei den Geburten hätte ich übrigens drauf gehen können denn ich trug eine Zeitbombe in mir. Es fing nach dem abstillen alles wieder von vorne an. Blutwerte immer Top. Nix gefunden. Irgendwann wurde es dann noch schlimmer. Mehr übergeben, Toilette wurde mein bester Freund ( ich hatte schon überlegt mich bei Wetten das zu bewerben, da ich die Toiletten schon am Geruch erkannte) ?. Humor lautet mein Aszendent ! Tja und dann kam der Moment wo ich wochenlang nur noch im sitzen schlafen konnte, sonst wäre ich vermutlich erstickt. Kurz Fassung. Nach über 10 Kathetern fand man eine Verengung des Truncus Coeliacus, Hauptgefäss vom Darm, zweitgrößte im Körper. Zu 99999,9999 % Dicht. Sofort OP. Es war übel,aber überlebt. Raus kam eine Allergie auf die Minipille. Ein Hormon hatte sich im Gefäß abgelagert und es dicht gemacht. Jahre später ist bei Cheyennes Geburt die Narbe gebrochen und ich musste nochmal operiert werden, das ging schief. Nach einem Jahr nochmal OP, deshalb das Material in meinem Bauch zur Unterstützung.Also kämpft immer für Eure Gesundheit ?

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