Sonntag, 1. April 2018 14:14 Uhr

„Natürlich Blond“ hatte ursprünglich ein ganz anderes Ende

Für ‚Natürlich Blond‘ war eigentlich eine andere Schlussszene vorgesehen. In der beliebten Komödie aus dem Jahr 2001 folgt die Blondine Elle Woods (Reese Witherspoon) ihrem Ex-Freund an die Uni Harvard und studiert dort Jura, um ihm zu beweisen, dass sie schlau genug für ihn ist.

"Natürlich Blond" hatte ursprünglich ein ganz anderes Ende

Foto: WENN.com

Nachdem sie sich dort wider aller Erwartungen gut schlägt, realisiert Elle, dass sie zu gut für ihren Ex ist und verliebt sich in den jungen Anwalt Emmett (Luke Wilson), mit dem sie gemeinsam an einem Fall arbeitet. Am Ende gibt sie vor versammeltem Publikum eine Abschlussrede und wird dafür mit einer Standing Ovation gefeiert. Drehbuchautorin Karen McCullah verrät nun, dass erst eine andere Szene vorgesehen war.

„Ursprünglich endete es gleich nach dem Prozess im Gerichtsgebäude. Jeder hat Elle gratuliert und Emmett kam und hat sie geküsst. Dann gab es einen Sprung und es war ein Jahr in der Zukunft. Sie und [ihre Freundin] Vivian, die nun blond war, haben den Rechtlichen Verteidigungsfonds für Blondinen gegründet und sie waren in einem Kolleghof und haben Flugblätter verteilt“, erzählt McCullah gegenüber ‚Entertainment Weekly‘.

Das Ende war nicht aufregend genug

„Das Testpublikum hatte jedoch das Gefühl, dass das Ende nicht aufregend genug war in Hinblick auf ihren Erfolg. Der Kuss ließ es wie eine romantische Komödie erscheinen. Sie wussten, dass es kein Film war, in dem ein Mädchen einen Typen abbekommt.“ Die Szene musste also kurzerhand nachgedreht werden. Das Problem dabei: Sowohl Witherspoon als auch Wilson hatten sich bereits optisch für andere Rollen verändert und sich von einem Großteil ihrer Haare getrennt. Somit mussten beide bei dem Dreh eine Perücke tragen. „Aber das neue Ende war viel befriedigender“, ist die Autorin überzeugt.

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