Nach schlechten Spielen war er wütendNBA-Legende Shaquille O’Neal: „Ich war der Hulk“

Shaquille O'Neal holte in der NBA vier Meistertitel und wurde 1996 in Atlanta mit der US-Mannschaft Olympiasieger. (lau/spot)
Shaquille O'Neal holte in der NBA vier Meistertitel und wurde 1996 in Atlanta mit der US-Mannschaft Olympiasieger. (lau/spot)

Paul Smith/Featureflash 2015/ImageCollect

SpotOn NewsSpotOn News | 21.11.2022, 23:15 Uhr

Basketball-Superstar Shaquille O'Neal erinnert sich in einem neuen Interview an Aggressionen während seiner aktiven Spielerkarriere zurück. Erst seine Kinder besänftigten den Profi demnach und ließen ihn ausgeglichener werden.

Basketball-Superstar Shaquille O'Neal (50) ist eine lebende NBA-Legende. Ganze vier Mal wurde der 2,16-Meter-Hüne im Laufe seiner 19-jährigen Profikarriere Meister der nordamerikanischen Profiliga. In einem neuen Interview mit "People" erinnert sich "Shaq", wie er oft genannt wurde, jedoch an Aggressionen während seiner Spielerkarriere zurück.

So habe O'Neal besonders nach schmerzhaften Niederlagen sein eigenes Zuhause zerlegt. "Nach einem schlechten Spiel, besonders wenn es mein Fehler war, wenn ich meine Freiwürfe verfehlte, drehte ich durch", verrät der 15-malige NBA All-Star. "Ich zerfetzte das Haus. Ich war der Hulk".

Auf dem Schulhof hat er "beinahe jemanden getötet"

Bereits in seiner Jugend seien O'Neals aggressive Tendenzen zutage getreten. Die Familie O'Neal wechselte damals oft den Wohnort und "Shaq" suchte sich in seinem neuen Heimatort als erstes den jeweils amtierenden Platzhirsch, verprügelte ihn und nahm dessen Stellung ein. "Ich habe beinahe jemanden getötet", erinnert sich O'Neal an einen Kampf auf dem Schulhof zurück. Man habe ihm daraufhin das örtliche Gefängnis gezeigt und fortan habe er sich lieber als Klassenclown versucht. Beides seien Mechanismen gewesen, um seine Unsicherheiten zu umgehen.

Erst seine Kinder besänftigen Shaquille O'Neal

Der ehemalige NBA-Superstar berichtet weiter, dass ihn erst seine insgesamt sechs Kinder ruhiger werden ließen. "Sobald ich die Gesichter meiner Kinder sah, konnte ich mich verwandeln", erzählt O'Neal. Für den Nachwuchs seien seine Basketball-Spielergebnisse nämlich nicht von Bedeutung gewesen. "Du kommst nach Hause, und sie interessieren sich für nichts davon. Vierzig Punkte? Da heißt es: 'Hey, Daddy!' Zwei Punkte? 'Hey, Daddy!'."