Freitag, 6. Mai 2011 16:57 Uhr

Neues Buch über Menowin Fröhlich: Ich musste verlieren, um zu gewinnen

Berlin. Neues gibt es von Menowin Fröhlich, DSDS-Verlierer 2010. Seit heute gibt es die Biografie „Ich musste verlieren, um zu gewinnen“ über jenen Mann, der immer zu Höhenflügen ansetzte und hart landete. Derzeit sitzt der 23-Jährige wieder eine Haftstrafe ab, hofft aber auf offenen Vollzug.

Menowin, der den Rhythmus im Blut hat, wie selten ein Musiker in diesem Alter, wurde nie nur nach seinem Talent beurteilt, sondern vor allem verurteilt – aufgrund seiner ausufernden menschlichen Schwächen, seiner scheinbar grenzenlosen Größenwahns und seiner kriminellen Vergangenheit.

Zu diesem öffentlichen Bild beigetragen haben vor allem all seine persönlichen Statements und reichlich bizarren Auftritte.

Über Menowins Leben ist so vieles geschrieben worden – manches war spekuliert, vieles gelogen, heißt es in der Mitteilung des kleinen, unabhängigen Verlages Driediger.

In einer Mitteilung heißt es dazu. „Mit dieser Biografie will Menowin Fröhlich vor allem eins, endlich klarstellen, was wirklich war. Hier spricht der eigensinnige Jungstar erstmals ausführlich über seine von Drogen zerrüttete Kindheit, über seine Fehltritte in der Teenagerzeit, seine Zeit im Gefängnis. Er erzählt von seinen frühen Versuchen als Sänger, den ersten Auftritten mit seinen Freunden von „Vinity 9“ und über die knallharte Realität hinter den Kulissen von DSDS. Er redet ehrlich über seine Fehler und Vergehen, die Familie, seine erste Liebe, und immer wieder über Musik. Denn diese hat ihm gezeigt, was für ihn wirklich wichtig ist.“

Autorin und Verlegerin Elvira Driediger sagte zu dem Buch laut ‚Menowin-Fanblog‘: „Ich war ehrlich gesagt fassungslos, wie in den Medien mit den (DSDS-) Kandidaten umgegangen wurde. Vor allem mit Menowin. Zuerst wurde er ja noch wegen seines Talents bejubelt, doch dann hat man versucht, ihn mit aller Macht zu diskreditieren. Ausnahmslos, ohne ihn jemals wirklich zu Wort kommen zu lassen. Ich glaube, damals schon reifte in mir der Gedanke, diesem jungen Künstler zumindest die Möglichkeit zu geben, seine Sicht der Dinge zu schildern.“

Menowin habe nach anfänglicher Skepsis aktiv an der Verwirklichung des Buches mitgewirkt, erklärte Driediger weiter: „Ich habe selten einen jungen Menschen gesehen, der so motiviert bei der Sache war. Er hat wirklich sehr konzentriert gearbeitet und hat seine Zusagen eingehalten.“

Ob Menowin Fröhlich endlich auf der Gewinnerseite des Lebens ankommt, muß sich noch herausstellen. Zu wünschen wäre es ihm.

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