26.11.2020 18:17 Uhr

New York und die etwas andere Thanksgiving-Parade

Vieles fiel in diesem Jahr aus. Die traditionelle Thanksgiving-Parade in New York fand allerdings statt. Auch wenn sie anders ausfiel als gewohnt.

Craig Ruttle/AP/dpa

Eine New Yorker Tradition kann auch die Corona-Pandemie nicht stoppen: Bei der jährlichen Thanksgiving-Parade in der US-Ostküstenmetropole sind auch in diesem Jahr große Ballons durch Manhattan geschwebt.

Allerdings blieben die großen Menschenmassen in diesem Jahr auf Anweisung der Organisatoren wegen der Corona-Krise fern, TV-Bilder am Donnerstag zeigten nur vereinzelte Zuschauer am Straßenrand.

Das Programm mit Tänzern, Bands und Clowns war fürs Fernsehen teilweise vorher aufgezeichnet worden. Die Zahl der sonst beteiligten Helfer wurde um einen Großteil zurückgefahren. Statt von Menschen wurden die riesigen Heliumballons von Fahrzeugen durch das Herz der Ostküstenmetropole gezogen – dieses Jahr waren es unter anderem Snoopy, Chase aus der Serie „Paw Patrol“ oder Spongebob Schwammkopf.

Es war die 94. Parade der Kaufhauskette Macy’s, die das Spektakel als Werbeaktion ins Leben rief. Jährlich sehen es Dutzende Millionen Amerikaner im Fernsehen.

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