„Nicht mehr so zufrieden“: Andreas Schadt verlässt Franken-„Tatort“

SpotOn NewsSpotOn News | 21.06.2022, 16:34 Uhr
Andreas Schadt 2015 bei der Premiere seines ersten "Tatort". (smi/spot)
Andreas Schadt 2015 bei der Premiere seines ersten "Tatort". (smi/spot)

imago/VISTAPRESS

Andreas Leopold Schadt verlässt nach sieben Jahren den "Tatort" aus Franken. Zum Abschied findet er für die Branche ungewöhnlich klare Worte.

Nach sieben Jahren und acht Filmen: Andreas Leopold Schadt (44) hört beim fränkischen „Tatort“ auf. Schadt spielte dort seit der ersten Stunde Kriminalkommissar Sebastian Fleischer. Der BR Franken gab die Nachricht auf Instagram mit einem Video bekannt.

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In dem Video begründet er seinen Abschied mit ungewöhnlich offenen Worten. „Ich war nicht mehr so zufrieden mit meinem Einsatz“, sagt der gebürtige Franke. Die Größe seiner Rolle habe in jedem Film deutlich geschwankt.

Schadt suchte das Gespräch mit den Verantwortlichen. Dort hieß es, dass die wechselnde Bedeutung seines Kommissar Fleischer mit den jeweiligen Büchern zusammenhänge. Als sich kein gemeinsamer Nenner fand, verkündete der Schauspieler seinen Abschied.

Kommissar der zweiten Reihe

Sebastian Fleischer war zusammen mit Kollegin Wanda Goldwasser (gespielt von Eli Wasserscheid, 43) von Anfang an als Ermittler der zweiten Reihe konzipiert. Die Hauptdarsteller der Franken-„Tatorte“ waren eindeutig Fabian Hinrichs (48) als Kriminalhauptkommissar Felix Voss und Dagmar Manzel (63) als Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn.

Sein Aus bedauert Schadt aber auch. Er werde die Kollegen vermissen. Und, dass man ihm auf der Straße „Hey Tatort“ hinterherruft.