Mittwoch, 27. Juli 2011 19:25 Uhr

„Nichts zu verzollen“: Start des neuen Kino-Brüllers aus Frankreich

München. Mit großem Applaus feierte das Münchner Publikum Anfang Juli die Deutschlandpremiere von ‚Nicht zu verzollen‘ im Filmtheater Sendlinger Tor. Wie sein Vorgänger „Willkommen bei den Sch’tis“ spielt die bissig romantische Komödie mit dem Thema Vorurteile und der Liebe zu den kleinen Leuten.

Mit seinem untrüglichen Gespür für Timing und Situationskomik und dem für ihn typischen liebevollen Blick auf menschliche Schwächen lässt Frankreichs neuer Superstar Dany Boon erneut Gegensätze aufeinanderprallen, dass die Funken nur so sprühen. Ein absurd komischer, actionreicher Spaß und doch zugleich ein warmherziges Plädoyer für die Aufhebung der festzementierten Grenzen in den Köpfen der Menschen.

Wieder zeichnet Dany Boon bei diesem Film sowohl für das Drehbuch als auch die Regie verantwortlich – und hat wie bei den „Sch’tis“ eine der Hauptrollen übernommen. Neben Dany Boon liefert der belgische Komiker Benoît Poelvoorde („Mann beißt Hund“, „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“) eine furiose schauspielerische Leistung ab.

Ihm gelingt es, noch die aberwitzigsten cholerischen Einlagen des frankophoben Zollbeamten so zu gestalten, dass hinter all seiner blinden Wut hilflose Angst und eine Unbedarftheit durchscheint, die der Figur trotz allem etwas Anrührendes verleihen.

Kein Wunder also, dass Dany Boon Benoît Poelvoorde die Rolle auf den Leib geschrieben hat. Begleitet werden die beiden Hauptdarsteller von einem glänzenden Ensemble, bestehend aus Karin Viard („So ist Paris“, „Das Schmuckstück“), François Damiens („Der Auftragslover“, „Der kleine Nick“), Bouli Lanners („Eldorado“, „Asterix bei den Olympischen Spielen“) Zinedine Soualem („So ist Paris“, „Willkommen bei den Sch’tis“) sowie der Neuentdeckung Julie Bernard.

‚Nichts zu verzollen‘ schließt dabei nahtlos an den bahnbrechenden Erfolg von „Willkommen bei den Sch’tis“ an, den bisher erfolgreichsten Kinofilm in Frankreich mit mehr als 20 Millionen Zuschauern. Seit seinem Kinostart Ende Januar in Frankreich thront der Film unangefochten auf Platz 1 der Kinocharts!

Fotos: Prokino

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