31.07.2020 21:48 Uhr

Nicki Minaj: Muss sie die Geburt alleine durchstehen?

Die schwangere Rapperin Nicki Minaj muss Bangen und Hoffen, dass ihr Ehemann bei der Geburt ihres ersten, gemeinsamen Kindes anwesend sein kann. Seine Vorstrafe als Vergewaltiger könnte dem Paar einen Strich durch die Rechnung machen.

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Erst vor wenigen Tagen überraschte Nicki Minaj (37) ihre Fans mit einer großartigen Botschaft. Die Rapperin erwartet im Alter von 37 Jahren ihr erstes Kind. Über zwei Jahrzehnte nachdem die Künstlerin im Alter von 15 Jahren eine Abtreibung hatte vornehmen lassen, kann sie sich jetzt endlich auf Nachwuchs freuen.

Termin noch unklar

Den genauen Geburtstermin verriet der Star nicht, es kann aber nicht mehr allzu lange hin sein, denn der Bauch der Musikerin ist bereits kugelrund. Aktuell steht Nicki Minaj der Geburt aber wahrscheinlich noch mit gemischten Gefühlen entgegen. Der Grund dafür ist ihr Ehemann. Genauer gesagt seine Vorstrafe wegen Vergewaltigung.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an And finally, by #DavidLaChapelle ?Ein Beitrag geteilt von Barbie (@nickiminaj) am Jul 20, 2020 um 10:16 PDT

Kenneth Petty steht unter Hausarrest

Wie „TMZ“ berichtet, sollen Nicki Minaj und ihr Ehemann Kenneth Petty (37) ein gewaltiges Problem haben. Der Amerikaner wurde 1995 wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen. Er ist damit ein registrierter Sexualstraftäter, der sich bei einem Umzug jeweils als ein solcher in seinem neuen Wohnort melden lassen muss. Genau das unterließ Petty aber vergangenes Jahr, als er zu Nicki Minaj nach Kalifornien zog.

Sein nächster Besuch vor dem Richter wegen dem Versäumnis steht noch an. Solange steht Petty unter Hausarrest. Er darf den Bundesstaat generell und sein Haus ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr verlassen. Das Paar stelle nun einen Antrag darauf, diese Beschränkungen aufzuheben.

Nicki Minaj: Muss sie die Geburt alleine durchstehen?

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Er will bei Geburt seines Kindes dabei sein

Der Ehemann des „Pink Friday“-Stars beantragte laut TMZ, dass ein Richter seine Bedingungen so ändert, dass er der Geburt ihres Kindes beiwohnen kann, wenn diese außerhalb seiner Sperrstunde stattfindet. Da die erste Geburt des ersten Kindes durchschnittlich 18 Stunden dauert, ist diese Angst auch mehr als begründet.

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Hat der Richter Mitleid?

Kenneth bat auch darum, als ihr Manager mit Nicki Minaj auf Geschäftsreisen gehen zu können. Der gebürtige New Yorker soll in den Gerichtsunterlagen angegeben an, dass der zuständige Staatsanwalt und das Ermittler-Büro nicht gegen seine Anträge einzuwenden hätten. Dementsprechend würde es lediglich an der Unterschrift des Richters fehlen.

Es wird sich zeigen, ob der Richter Mitleid mit der werdenden Mutter hat oder die Ansicht vertritt, dass Kenneth Petty die vollen Konsequenzen für sein Handeln tragen sollte.