Samstag, 16. Juni 2012 10:22 Uhr

Nik Wallenda schafft es als erster Mensch über die Niagara-Fälle

Der US-Hochseilakrobat Nik Wallenda hat den Irrsinn geschafft: Er hat am Freitagabend die Niagara-Fälle auf einem 550 Meter langen Drahtseil gemeistert. Neben ihm die nebelverschleierten Wasserfälle, unter ihm in 58 Metern Tiefe die tosende Gischt.

Dafür brauchte der 33-Jährige nur 25 Minuten, obwohl er dafür im Licht der Scheinwerfer eine dreiviertel Stunde dafür eingeplant hatte.

Der gelernte Seiltänzer, der aus der Artistenfamilie ‚Flying Wallendas‘ stammt und eigentlich für waghalsige Fahrrad-Stunts bekannt ist, gilt als
der erste Mensch, der sich über die Horseshoe Falls traute. Die hufeisenförmigen Wasserfälle stellen den gefährlichsten Punkt des Naturspektakels an der Grenze zwischen den USA und Kanada dar.

Nach seiner Ankunft in Kanada sagte ein glücklicher Kanada über die Strapazen des Seil-Wahnsinns über der hufeisenförmigen Bucht, dass der stürmische Wind das schlimmste gewesen sei: „Er kam von allen Seiten, traf mich von vorne und dann wieder von hinten“. Das Seil war an mehreren Stellen mit Gewichten stabilisiert worden.

Auf Drängen des US-Fernsehsenders ABC hatte sich Wallenda einen Haltegurt umlegen müssen, der an dem Seil gespannt wurde. „Niemals in meiner ganzen Laufbahn habe ich so etwas benutzt. Aber mir blieb keine andere Wahl.“

Angeblich über 100.000 Zuschauer seien auf beiden Seiten der Grenze zwischen Kanada und den USA zu dem Spektakel gekommen.

Fotos: wenn.com

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