Samstag, 14. Januar 2012 12:47 Uhr

Noel Gallagher: Drogenentzug im Wald bevorzugt

London. Rocker Noel Gallagher ging in den Wald, um seine Drogensucht zu überwinden. Der Musiker gab 1998 Kokain auf, nachdem er die Droge jahrelang während seiner Oasis-Zeit zu sich nahm. Allerdings entschied er sich nicht für einen Entzug in einer Klinik, sondern wollte die Sucht allein durch Willensstärke bekämpfen.

„Das Zeug selbst aufzugeben, war einfach so: ‚Willst du weiterhin ein Junkie sein?‘ ‚Nein, will ich nicht, also lass uns aufhören, Drogen zu nehmen.'“, erinnert er sich im Gespräch mit der ‚Yorkshire Evening Post‘. „Schwieriger war es, einen Freundeskreis zu verlassen. Der nächste Schritt in diesem Krieg ist, dass man sich nicht mit Leuten umgeben kann, die weiterhin Drogen nehmen – am Anfang zumindest. Ich musste einen langen Spaziergang im Wald machen. Das war leicht, aber ich habe ja auch nicht Heroin genommen oder war ein Alkoholiker. Das sind die schwierigen Sachen. Bei allem anderen reicht ein bisschen Willensstärke.“

Vor Heroin und Alkohol warnt Gallagher, da er Freunde hat, die auch nach jahrelanger Abstinenz immer noch Therapie benötigen. „Alkoholsucht und Heroin sind so gewaltig. Man kommt davon nie ganz los. Ich habe Freunde, die noch immer zu Treffen gehen und schon seit 20 Jahren nicht mehr von Heroin abhängig sind.“ (Bang)

Foto: wenn.com

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