Nur acht Personen dürfen zu Captain Tom Moores Beisetzung

Captain Tom Moore wurde 2020 von der Queen persönlich zum Ritter geschlagen (stk/spot)
Captain Tom Moore wurde 2020 von der Queen persönlich zum Ritter geschlagen (stk/spot)

imago images/i Images

22.02.2021 19:45 Uhr

Am liebsten würden sich Abertausende Briten persönlich von Captain Tom Moore verabschieden. Doch zur Beisetzung am Samstag dürfen nur acht Familienmitglieder.

Mit seinem gütigen wie liebenswerten Gemüt hat der Brite Captain Tom Moore (1920-2021) die Herzen von Millionen Menschen berührt. Dennoch werden während der Beisetzung des verstorbenen Kriegsveteranen, der am 2. Februar 2021 einer Covid-19-Erkrankung erlag, nur acht Trauergäste zugegen sein. Dass Moores Beerdigung am kommenden Samstag (27. Februar) derartig intim ausfällt, sei aber alles andere als ein Wunsch der Familie gewesen, berichtet die britische „Daily Mail“. Vielmehr würden die aktuellen Corona-Auflagen in Großbritannien den Hinterbliebenen diesbezüglich „keine andere Wahl lassen“.

Wo die Beisetzung stattfinden wird, ist demnach noch nicht mitgeteilt worden. Es sei aber anzunehmen, dass sie in Moores Heimat in der Grafschaft Bedfordshire geplant ist. In einem Buch, das der 100-Jährige kurz vor seinem Ableben verfasst haben soll, stehen laut „Daily Mail“ auch einige Anweisungen für den Ablauf seines Begräbnisses. So wünschte er sich das Lied „My Way“ von Frank Sinatra als Abschiedslied am Ende der Zeremonie – „weil auch ich immer alles auf meine Weise getan habe.“ Wie Sinatra würde auch er zudem zu wenige Dinge in seinem langen Leben „bereuen, als dass sie erwähnenswert wären.“

Bei der Beerdigung werden laut des Berichts seine beiden Töchter Lucy Teixeira und Hannah Ingram-Moore sowie deren Ehemänner und vier Enkelkinder von Moore anwesend sein. „Captain Tom“ erlangte im vergangenen Jahr internationale Berühmtheit, nachdem er mit seinem Rollator 100 Runden durch seinen Hinterhof drehte und knapp 40 Millionen Euro an Spendengeldern zur Corona-Bekämpfung einsammelte. Das Geld kam damals dem Nationalen Gesundheitsdienst NHS zugute.