Dienstag, 24. Mai 2011 15:52 Uhr

Oliver Kalkofe plant Comeback von „Kalkofes Mattscheibe“

München. Oliver Kalkofe will mit dem TV-Kultformat „Kalkofes Mattscheibe“ wieder auf Sendung gehen. „Ich bin gerade in Gesprächen mit diversen Sendern, um die ‚Mattscheibe‘ wiederzubeleben. Ich würde die ‚Mattscheibe‘ sehr gerne wieder machen!“, sagt der legendäre Mediensatiriker im Gespräch mit dem Banchenmagazin W&V Online.

TV-Material will Kalkofe dabei von alten Bekannten beziehen: „Ich bleibe in Kontakt zu ‚Zapping“, um bei Bedarf wieder Material einpflegen zu können“, gibt Oliver Kalkofe preis, der als Format-Pate die Rückkehr von „Zapping“ ab 4. Juni auf der Pay-TV-Plattform Sky begleitet. „Ich bin der Pate, der die Start-Show moderiert.“ Kalkofe darf das, weil er all die Jahre mit „Zapping“ zusammengearbeitet und TV-Material für seine „Mattscheibe“ verwendet hat.

Kalkofe sieht mehr Arbeit auf das neue „Zapping“-Team bei Sky zukommen: „Es wird schwieriger, eine Sendung wie ‚Zapping‘ zu gestalten. Es gibt im Vergleich zu den 90er Jahren einfach immer weniger Live-Fernsehen, das gute Pannen und Versprecher liefern könnte.“ Was heute an Reality- und Dokusoap-Formaten geboten werde, sehe aus, als wäre es mit der Digi-Cam beim Nachbarn gedreht worden, moniert TV-Oberkritiker Kalkofe.

Oliver Kalkofe hat mit „Kalkofes Mattscheibe“ – ursprünglich im Radio auf Sendung – neue Mecker-Maßstäbe gesetzt. Die Reihe lief ab 1991 morgens auf Radio ffn. 1994 kam die „Mattscheibe“ dann ins Fernsehen. Sky-Vorgänger Premiere strahlte sie Sonntagabend um 20 Uhr unverschlüsselt aus. 1996 gab es für Kalkofe den Adolf-Grimme-Preis. Die letzte neu produzierte Sendung wurde Ende 1998 ausgestrahlt.

2003 kehrte „Kalkofes Mattscheibe“ zurück – und startete bei ProSieben neu. Die vierte und letzte Staffel endete im August 2008. „Zapping“ lieferte der „Mattscheibe“ TV-Material; Sky-Vorgänger Premiere hat das Kurzformat von 1993 bis 2006 gezeigt. Die Reihe ist – in der Regel unverschlüsselt – Aushängeschild der Plattform und Zugpferd für neue Abonnenten gewesen und wird nun wiederbelebt. (ots)

Foto: wenn.com

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