Samstag, 28. März 2009 16:30 Uhr

Oma will Madonnas neue Adoption verhindern

Wenn Madonna am Sonntag nach Malawi fliegt, weht ihr eisiger Wind entgegen. Dann steht die Popdiva zwar am Ende eines 19 Monate langen Kampfes um das Waisenkind Mercy James, dass sie jetzt wieder treffen wird. Aber sie muß mit der Gegenwehr der 61-jährigen Großmutter der jetzt Dreieinhalbjährigen rechnen. „Als ich sie letzten Monat besucht habe, wurde mir gesagt, dass sie ein besseres Zuhause für sie suchen“, erzählt Großmutter Lucy Chekechiwa. „Aber ich beharre auf der anfänglichen Abmachung, dass Mercy im Alter von sechs Jahren wieder nach Hause kommen darf“, fügt sie hinzu. FOTOS Auch Mercys Onkel John Ngalande soll gegen die Adoption sein.

Am Montagmorgen um 9 Uhr wird Madonna im Beisein eines Kindermädchens und einer Krankenschwester zu einer Anhörung erscheinen.

Mercy wurde in das Waisenhaus gegeben, nachdem ihre 18 Jahre alte Mutter Mwandida fünf Tage nach der Geburt der Tochter verstarb. Der Vater, ein Schuljunge, soll inzwischen an AIDS verstorben sein. Madonna hat Mercy James das este Mal im Oktober 2006 gesehen, als sie das Kinderdorf Kondanani besuchte.

 

 

Der Vorsitzende vom malawischen Human Rights Consultative Comitee, Undule Mwaksungulader, gegenüber der Presseagentur dpa: „Sie nutzt ihre finanziellen Muskeln, um die schwachen Gesetze dieses Landes zu manipulieren.“
Auch der Sprecher der britischen Kinderschutzorganisation „Save The Children“, fordert Madonna auf, ihre Pläne zu überdenken. Am besten sei es für Waisenkinder, in ihrem eigenen Land oder in der Nähe ihrer weiteren Familie aufzuwachsen!

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