Oscar-Host Amy Schumer ist „traumatisiert“ von Will Smiths Attacke

SpotOn NewsSpotOn News | 30.03.2022, 18:31 Uhr
Will Smiths Ausraster setzt Oscar-Moderatorin Amy Schumer noch immer zu. (stk/spot)
Will Smiths Ausraster setzt Oscar-Moderatorin Amy Schumer noch immer zu. (stk/spot)

Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect

Oscar-Moderatorin Amy Schumer hat sich zu dem Gewaltausbruch von Will Smith gegen Chris Rock geäußert. Sie sei noch immer "schockiert, gelähmt und traurig".

Auch am dritten Tag nach der 94. Oscar-Verleihung herrscht Fassungslosigkeit über den heftigen Schlag, den Schauspieler Will Smith (53) dem Komiker Chris Rock (57) live und vor Millionenpublikum verpasst hat. Über ihren offiziellen Instagram-Account hat sich nun auch Comedian Amy Schumer (40) zu dem Vorfall geäußert. Sie war neben Regina Hall (51) und Wanda Sykes (58) eine der drei Moderatorinnen der Gala und folglich hautnah dabei, als Smith aufgrund eines Witzes über seine Frau völlig die Fassung verlor und gewalttätig wurde.

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Zu einem Foto von sich schreibt Schumer unter anderem: „Ernsthaft. Ich bin noch immer emotionalisiert und traumatisiert. Ich liebe meinen Freund Chris Rock und finde, dass er es wie ein Profi gehandhabt hat – auf der Bühne zu bleiben und seinem Freund Questlove den Oscar zu überreichen.“ Die ganze Angelegenheit sei „so verstörend“ gewesen und offenbar trage Smith „so viel Schmerz“ in sich.

Ihre eigene Gefühlslage beschreibt Schumer als „schockiert, gelähmt und traurig. […] Ich warte noch darauf, dass nach dem, was wir alle miterlebt haben, dieses abscheuliche Gefühl verschwindet.“

Was war geschehen?

Nachdem Chris Rock während seiner Oscar-Laudatio einen Witz über den rasierten Kopf von Will Smiths Frau Jada Pinkett Smith (50) gerissen hatte, stürmte der Darsteller auf die Bühne und ohrfeigte den Komiker. Wohl ein unglückliches Missverständnis: Dem Vernehmen nach wusste Rock nicht, dass hinter der Frisur eine Autoimmunerkrankung der Schauspielerin steckt – sie leidet an Alopecia, also krankheitsbedingtem Haarausfall.

Zwar entschuldigte sich Smith inzwischen öffentlich bei seinem Opfer und der Oscar Academy. Diese überprüfe derzeit dennoch, welche Konsequenzen der Gewaltausbruch für den Star haben könnte. Im Bereich des Möglichen sei es, dass Smith seinen ersten Oscar, den er nur wenige Minuten nach dem Angriff unter Tränen in Empfang nahm, wieder abgeben muss. Den Goldjungen erhielt er für seine Hauptrolle im Biopic „King Richard“ über die Tennis-Stars Serena (40) und Venus (41) Williams sowie ihren Vater Richard (80).